Zu Gast bei „Neugier genügt“ (WDR 5)
Heute konnte man ein bereicherndes Gespräch von Julia Schöning mit DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher in der WDR 5-Sendung „Neugier genügt“ hören. Die Journalistin, die dieses Jahr 20 Jahre für das Straßenzeitungsprojekt-Projekt in Köln verantwortlich zeichnet, gab in der Redezeit gerne darüber Auskunft, welche Möglichkeit diese niederschwellige Tätigkeit für wohnungslose Menschen im Idealfall sein kann: Endlich wieder eine Tagesstuktur zu haben, ein kleines Zubrot, dazu eine sinnvolle Aufgabe – vor allem aber Begegnungen auf Augenhöhe. „Wir müssen wieder mehr miteinander sprechen, um die Erfahrung zu machen, dass Niemand in unserer Gesellschaft überflüssig ist“, sagte Bacher und wies nochmal auf das 40. Jubiläum der OASE hin, das am 29. Mai 2026 ab 17 Uhr in der Holzhalle auf der Alfred-Schütte-Allee 6a – gemeinsam mit dem Verein Deutzkultur e.V. – begangen wird. Übrigens die ideale Möglichkeit, miteinander ist Gespräch zu kommen.
Hier kann man in den Podcast reinhören
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-christina-bacher-100.html
In der Krankenwohnung des Diakoniehauses am Salierring gibt es bislang sechs Plätze für obdachlose Menschen. Zwischen 23 und 38 menschen nutzen dieses Angebot jährlich – menschen, die eine Krankenhausbehandlung hinter sich haben oder gerade eine Chemotherapie durchführen müssen und Ruhe benötigen. Für die aktuelle April-Ausgabe hat Christiane Rath mit der zuständigen Sozialarbeiterin Imke Domas über dieses wichtige Angebot gesprochen, das gerade durch die laufende Spenden-Verdopplungs-Aktion der Diakonie barrierefrei umgebaut werden kann. Außerdem veröffentlichen wir Beträge des Zeichners und Cartoonisten Leo Leowald, die im Rahmen einer Aktion der Montags-Stiftungen entstanden sind. Wieviel Stütze bekommen Menschen, die nicht auf der Sonne Seite des Lebens stehen, wenn sie dazu noch eine Krankheit oder Behinderung haben? Ab sofort gibt es diese wichtige Heft auf Kölns Straßen bei unseren Straßenzeitungsverkäufern zu kaufen – oder im Abo!
Heute fand zugunsten des Projekts „Draussenseiter macht Schule“ eine symbolische Scheckübergabe über 4000 Euro durch Dr. Hamburger von der Bethe-Stiftung in der OASE statt – vorausgegangen war eine Spendenverdopplungsaktion, an der sich viele Menschen beteiligt haben. Inzwischen haben sich bereits mehr als 10 Schulen aus dem Kölner Stadtgebiet und Bergheim angemeldet, darunter Grundschulen, Realschulen und Gymnasien unterschiedlicher Klassenstufen. „Die Begegnungen zwischen wohnungslosen Strassenzeitungsverkäufern und jungen Menschen sind unglaublich wertvoll – für beide Seiten“, fasst Projektleiterin Christina Bacher die ersten Schulbesuche zusammen. Neben Lesungen, Schreibwerkstätten und Sozialen Stadtrundgängen stehen diese an erster Stelle mit der Idee, miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.
Die OASE wird 40 Jahre alt und das muss natürlich gefeiert werden. Gemeinsam mit unseren Freunden vom Verein Deutzkultur werden wir also – zum Auftakt von deren SommerStartFestival – am 29. Mai 2026 die Holzhalle auf der Alfred-Schütte-Allee 6 in direkter Nachbarschaft unserer Einrichtung rocken – gemeinsam mit dem legendären „Menschensinfonieorchester“, der Singer-/Songwriterin Krazy und Kai & Funky von „Ton, Steine, Scherben“ featuring Birte Volta. Vorab schonmal: Haltet euch den Termin frei, denn ihr und eure Freunde habt gratis Eintritt.
In der aktuellen Draussenseiter-Ausgabe dreht sich vieles um um das Thema „Starke Frauen“: Neben einem Interview mit der wunderbaren Marie Theres Relin, die sich seit vielen Jahren für die Rechte von Frauen in verschiedenen Bereichen einsetzt, stellen wir das druckfrische Buch „Frauen zwischen Strafe und Straße“ von Petra Metzger und Christiane Niesel vor. Erhältlich ist das Heft bei unseren Straßenzeitungsverkäufer*innen und im Abo! Den Titel ziert ein Foto von Valeria.
Im Rahmen des Projekts „DRAUSSENSEITER macht Schule“ besuchte der Differenzierungskurs Sozialpädagogik das Gräberfeld für Obdachlose auf dem Kölner Südfriedhof – gemeinsam mit Schwester Christina (GUBBIO), Stadtführer Oliver (OASE) und DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher, die das neue Präventions-Projekt leitet. Das Thema „Sterben/Tod auf der Straße“ wurde durch den Vormittag für die Jugendlichen nochmal (be)greifbarer, denn hinter den Namen der bestatteten Menschen stehen viele Geschichten und auch die Umstände einer – manchmal auch anonymen – Bestattung sind natürlich besonders. Am Tag darauf konnte die selbe Gruppe die Einrichtung OASE – Benedikt Labre e.V. besuchen und das Erlebte nochmal im Gespräch nachbereiten. Danke an Tina Nobile, die die Aktion als Lehrerin angestoßen hat und an Oliver und Jan, die als „Experten der Straße“ zur Verfügung standen.
Im 11. Jahr gab es
für die Deutzer Einrichtung OASE wieder einen ganz besonderen (alkoholfreien) Nachmittag im Offenen Treff, denn dank des wunderbaren Loss mer singe-Teams, diesmal mit Moderator Gregor Volberg, wurde mehrere Stunden geschunkelt, gesungen und – ja! – gegessen. Das Besondere: Es gab nicht nur Live-Musik vom Feinsten und eine besondere
In dieser Woche ist unser Herzens-Projekt „DRAUSSENSEITER macht Schule“ gestartet, das für die OASE in Kooperation mit dem gleichnamigen Straßenmagazin entwickelt wurde, um Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit wohnungslosen Menschen zu ermöglichen – und natürlich auch umgekehrt! Und ja, es zeigt sich: Es gibt eine Menge Fragen von beiden Seiten. Gemeinsam mit den „Experten der Straße“ Khan, Mike, Oliver und Jan wurden nun die ersten Schulen besucht, zahlreiche Soziale Stadtrundgänge organisiert, Lesungen und Schreibwerkstätten zum Thema abgehalten. Das Projekt wird durch eine Spendenverdopplungsaktion der Bethe-Stiftung unterstützt, an der sich in den letzten Wochen viele Menschen beteiligt haben! Herzlichen Dank dafür!
Gemeinsam wird am 1.2.2026 ab 15 Uhr wieder (alkoholfrei) gesungen und geschunkelt, denn das wunderbare Loss mer singe-Team ist wieder in unserer Einrichtung für wohnungslose Menschen auf den Poller Wiesen unterwegs, um allen ein Lächeln zu schenken und die neuen Lieder der Session zu präsentieren. Ganz besonders: Es gibt Live-Musik, eine Verlosungs-Aktion und ein kleines Buffet. Nicht verpassen!
Im Januar schunkeln wir uns mit der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe genüsslich auf den Karneval ein. Karin Volberg hat Harald van Bonn gefragt, was ihm sein jahrelanges Ehrenamt bedeutet. Mirijam Günther hat Aaron Knappstein von dem Verein „Kölsche Kippa Köpp“ getroffen und Leo Büchner hat die „Sitzung för Armin Lück“ des Kölner Husaren-Corps besucht. Das Motto der Session „Mer dun et för Kölle“ soll alle ehren, die ehrenamtlich im Karneval beschäftigt sind. Wir sagen auch Danke – vor allem verneigen wir uns vor dem grandiosen Loss me singe-Team, das am 1.2.2026 wieder den Offenen Treff der OASE aufmischen wird. Wer dazu kommen möchte, kann sich vorab eine Karte in der OASE besorgen. Auf ein gutes neues Jahr und eine schöne Session, die keinen zurücklässt!
Einen ganz besondere Tag hat das OASE-Team mit eigener Projekthütte auf dem Weihnachtsmarkt am Chlodwigplatz verbracht. (Fast) das gesamte Team der Einrichtung und viele Leute vom Straßenmagazin DRAUSSENSEITER kamen im Laufe des Tages vorbei und informierte die interessierte Stadtgesellschaft über die Arbeit. Unser Dank geht an Peter Mück für die Vermittlung und an die Aktionsgemeinschaft Abc, die uns den Raum zur Verfügung gestellt hat.
Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest fand nun die Spendenübergabe durch GFU Cyrus AG Vorstand Oliver Mostert in der OASE statt. Der Schulungsanbieter für IT-Weiterbildungen aus Köln spendet alljährlich – statt Weihnachtskarten & Co. – zu Weihnachten an ausgewählte soziale Projekte, in diesem Jahr wurde der Verein OASE – Benedikt Labre e.V. mit 2500 Euro bedacht. Christina Bacher übernahm den symbolischen Spendenscheck und zeigte die Einrichtung für wohnungslose Menschen auf den Poller Wiesen. Schönes Detail: Oliver Mostert erinnerte sich noch an den längst verstorbenen Gründer der OASE Karl-Heinz Kreutzmann und an die ersten Jahre der Einrichtung am Zülpicher Platz.
Ausnahmsweise haben wir uns mal für einen Weihnachtsbaum als Dezembermotiv entschieden. Denn dieses geschmückte Bäumchen symbolisiert Heimeligkeit, Wärme und Hoffnung für denjenigen, der es geschmückt hat. Wir erzählen die Geschichte von Peter M., der nach Jahren auf der Straße durch das „Housing First“-Programm des Vringstreffs ein Zuhause gefunden hat. Außerdem haben wir dem Tierheim in Zollstock einen Besuch abgestattet, wo im Winter Hunde von obdachlosen Menschen Unterschlupft finden. Die Ausgabe ist erst ein paar Tage auf der Straße erhältlich und ein Großteil ist schon verkauft. Haltet euch also ran, wenn ihr unsere Straßenzeitungsverkäufer vor Weihnachten unterstützen wollt.
Anlässlich des 25. Geburtstags der Imhoff-Stiftung wurden am 4.12.2025 die 25 Vereine im Rathaus mit dem BESSERMACHER-Preis ausgezeichnet. Dazu gehörte – neben einer Urkunde – das Preisgeld von 5000 Euro und der Eintrag ins Gästebuch der Stadt: Ein wertschätzender, schöner Abend mit wunderbaren Menschen und tollen Projekten. Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern – und herzlichen Glückwunsch, Imhoff-Stiftung. Besonders berührend war es, mal die Texte der „Tippgeber“ lesen zu dürfen. Wir vom Strassenmagazin DRAUSSENSEITER und der OASE sind sehr dankbar für diese Rückmeldung auf unsere Arbeit! Für das ganze Team waren stellvertretend Ralf Böddingmeier (Vorstand OASE), Christina Bacher (DRAUSSENSEITER-Chefredaktion), Dirk Richter (Soziale Stadtrundgänge/Vertrieb) und Mike Suerbier als Tippgeber vor Ort.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Georg-Büchner-Gymnasium in Köln für die Spende von 200 Euro, die sogar im Rahmen der laufenden Bethe-Spendenaktion noch verdoppelt wird. Die Einnahmen wurden am 11.11.2025 beim Crosslauf generiert, der unter dem Motto „Pappnasen-Cross“ – die Läufer*innen tragen rote Pappnasen oder rot geschminkte Nasen– von der Jahnwiese rund um den Adenauerweiher bis hoch zum Jahndenkmal führt – die Teilnahme ist freiwillig und als besonderer Start in die Karnevalszeit gedacht. Nochmal ganz herzlichen Dank für diesen tollen Einsatz!
Mit Kreativität Hemmungen überwinden, zu sich selbst finden, Vertrauen gewinnen – das ist die Idee hinter dem Projekt „In Zukunft kreativ“, das die IB West am 2.12.2025 mithilfe des Künstlers Peter Mück in der OASE durchgeführt hat. Zeitgleich fand eine Ausstellungseröffnung im Offenen Treff der OASE statt mit Werken aus zurückliegenden Workshops. In der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER könnt ihr ein Interview mit dem Leiter des Ministreetartmuseums lesen, das Christiane Rath geführt hat. Danke für die schöne Aktion!
Einen großen Dank an die @Imhoffstiftung und die Jury, die die OASE mit dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER als eine von 25 BESSERMACHER-Vereinen ausgewählt hat. Mit dem Preis sind 5000 Euro verbunden und die Option, nächsten Donnerstag per Lostrommel nochmals 20.000 Euro für die Vereinsarbeit zu gewinnen. An dem Abend im Rathaus feiern wir – so oder so – mit unseren Tippgebern und allen tollen Projekten gemeinsam diese einzigartige Auszeichnung.
Unsere Streetworkerin Friedrike Bender beobachtete vorgestern zufällig, wie Jugendliche einen obdachlosen Mann, der in Decken eingewickelt schlief, mehrmals fest traten und dabei lachten. Als sie laut rief, ließen die ab und flohen. Jetzt wurde Strafanzeige gestellt. Heute greift die Kölnische Rundschau und der EXPRESS den Fall auf. Danke für die beherzte Reaktion, Rike, und danke für die Berichterstattung über ein Verbrechen am helllichten Tag.
Sowohl die OASE- als auch die DRAUSSENSEITER-Website hat einen gut gepflegten Newsbereich, der sich immer über Besucher*innen freut. Hier an dieser Stelle erfahren Sie eine Menge über unsere Arbeit für wohnungslose Menschen. Ab sofort sind beide Homepages – dank der Firma KPUNKT – barrierefrei, man muss nur einfach auf den Button rechts drücken und sich für eine Einstellung entscheiden. Probieren Sie es gerne mal aus.
Viele Kölner*innen begegnen Wohnungslosen tagtäglich in ihren Veedeln. Wie Verwaltung und Politik mit ihnen umgehen sollen, wird kontrovers diskutiert. Bei der Podiumsdiskussion am 25.11.2025 im NS DOK werden Ideen aus der Praxis und wissenschaftliche Konzepte diskutiert: Wie kann der Stadt und auch der Stadtgesellschaft ein humaner Umgang mit Menschen, die auf der Straße leben, gelingen? Zum Thema „Wohnungslosigkeit heute: Wie gelingt ein humaner Umgang mit den betroffenen Menschen?“ diskutieren Petra Hastenteufel (OASE Benedikt Labre e.V.), Prof. Dr. Gabu Heindl (Uni Kassel), Dr. Tim Lukas (Uni Wuppertal) und Prof. Dr. Harald Rau (Stadt Köln) im Rahmen der Ausstellung „Die Verleugneten“, die noch bis Anfang Januar im EL DE-Haus zu sehen sein wird.
Mehr als 600 Tippgeber*innen haben Geschichten für den „Bessermacher“-Preis der Imhoff-Stiftung eingereicht und mehr als 180 Vereine wurden nominiert. Unsere Stadt steckt voller guter Projekte, engagierter Menschen und Ideen, die die Welt besser machen können. Unfassbar schön, dass die OASE mit dem Projekt DRAUSSENSEITER nun von einer Jury als eine von 25 Preisträger*innen als „Bessermacher“ ausgewählt wurde und unsere Arbeit mit 5000 Euro unterstützt wird. Gleichzeitig ist es vorallem die Anerkennung, die uns viel bedeutet: Die Anerkennung durch die Imhoff-Stiftung, durch die Jury, aber auch der Tippgeber, die uns als Projekt dort eingereicht haben. Wir freuen uns spätestens bei der Preisverleihung mit allen gemeinsam darauf anzustoßen!
Unser Projekt „DRAUSSENSEITER macht Schule“ kann dank der Spenden-Verdopplungsaktion der Bethe-Stiftung bald starten. Die läuft übrigens noch bis zum 31.1.2026! Einen bewegenden Auftakt des Projekts konnten Oliver und ich letzte Woche in der GGS Garthestraße in Köln erleben. Ab Januar strömen wir dann mit unseren (wohnungslosen) Experten in die Schulen aus, um den direkten Dialog zu ermöglichen und Vorurteile abbauen zu können. „Ich freue mich sehr, dieses Herzensprojekt für die OASE umsetzen zu können“, so Projektleiterin Christina Bacher.
Ohne die bahnbrechende Erfindung der E-Gitarre wäre die Geschichte anders verlaufen. Aber jede Protestbewegung braucht ihre eigene Musik! So aber könne, folgert Kabarettist Jürgen Becker, die Klimabewegung nicht gelingen, solange die Jugend ganz ohne Sound da stehe. Christina Bacher hat den engagierten Kölner für die aktuelle DRAUSSENSEITER-Ausgabe interviewt. Im Heft außerdem:
Der Verein OASE – Benedikt Labre e.V., der seit 40 Jahren als Anlaufstelle für Menschen in sozialen Schwierigkeiten gilt und das Straßenmagazin DRAUSSENSEITER herausgibt, startet das Projekt „DRAUSSENSEITER macht Schule“. Ab sofort bis zum 31.1.2026 werden Spenden durch die Bethe-Stiftung bis zum Gesamtbetrag von 4000 Euro verdoppelt. Im Rahmen des Projekt „DRAUSSENSEITER macht Schule“ stellen sich (ehemals) wohnungslose Menschen für die Präventions- und Bildungsarbeit in Kölner Schulen zur Verfügung. Begleitet durch das Team der OASE erzählen sie auf Wunsch im Klassenraum, auf der Projektwoche oder auch während eines Sozialen Stadtrundgangs, wie es sich anfühlt, „Platte zu machen“ und was es mit dem „Doppelten Stadtplan“ von Köln auf sich hat. Denn nur, wer das Hilfesystem seiner eigenen Stadt kennt, kann anderen und sich selbst helfen, wenn man in Not gerät.
Der Kölner Streetfotograf Helmut Nick hat unseren Sozialen Stadtrundgang am 10.10.2025 in Schwarz-Weiss festgehalten – Danke dafür. Die Gruppe am Freitagnachmittag war recht groß, aber so interessiert, dass viele danach am Breslauer Platz blieben und unsere „Experten der Straße“ Khan, Mike und Oliver mit Fragen löcherten, sich gerührt bedankten oder sich das Buch „Die Letzten hier“ (Daedalus Verlag) als weiterführende Lektüre signieren ließen. Der nächste Soziale Stadtrundgang der OASE, für den man Karten bei KölnTicket kaufen kann, findet übrigens am 5.12.2025 um 15 Uhr statt. Danke allen für das große, ehrliche Interesse!
Gemeinsam mit Dr. Dorothea Viktoren, Dr. Sybille Fraquelli, Johannes Geyer war gestern auch DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher auf dem Podium im NS DOK zu Gast. Unter der guten Moderation von Shavu Nsenga wurde u.a. darüber gesprochen, welche Faktoren wichtig sind, dass sich idealerweise alle Menschen in einer Stadt wohlfühlen. Wem gehört überhaupt der öffentliche Raum? Und wer entscheidet über die Nutzung von Flächen wie Schulhöfe, Parkanlagen oder Plätzen? Die Veranstaltung gehörte zum Rahmenprogramm der Ausstellung „WE…build“, die man gerade im Kellergewölbe des NS DOK besuchen kann. Die Podiumsdiskussion wurde durch Graphic Recording festgehalten und ist ab sofort fester Bestandteil der wirklich lohnenswerten interaktiven Ausstellung. Besonders schön: Auch DRAUSSENSEITER-Verkäufer waren vor Ort und somit Teil des Gesprächs.
Wir sind große Fans von Menschen, die Gutes tun, wo es nötig ist. Der Schauspieler Armin Rohde beispielsweise gehört dazu. Gregor Nick hat ihm am Rande der Dreharbeiten zum Gespräch getroffen. Danke für diese klare Haltung! In der aktuellen Ausgabe sprechen wir zudem über einige gute Projekte, die unterstützenswert sind. Und wir haben den Künstler Freddy getroffen, dessen Bilder gerade im Offenen Treff der OASE ausgestellt sind. Sichert euch die Oktoberausgabe! Es lohnt sich!
Ein großer Dank geht an die tolle Gruppe Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger des Diakonischen Instituts für Soziale Berufe aus Lichtenstein-Traifelberg, die uns heute beim Sozialen Stadtrundgang begleitet haben. Unsere „Experten der Straße“, namentlich Jan, Khan, Mike und Oliver konnten der Gruppe heute nicht nur ein Stück von Köln zeigen, sondern auch anhand ihrer bewegenden Lebensgeschichten auch die schwierige Situation wohnungsloser Menschen nahebringen. Die tollen Rückmeldungen der Teilnehmenden bedeuten uns allen sehr viel. Alles Gute für Eure weitere Ausbildung!
In diesem Jahr fand vom 22.-24.9.2025 die 8. Bundesweite Fachtagung Erwachsenen-Steetwork zum Thema “Zwischen Anspruch und Asphalt – vom Scheitern und Weitermachen in der Straßensozialarbeit“ in Darmstadt statt. Mit Friederike Bender, Andreas Ette und Petra Hastenteufel war diesmal das gesamte Streetwork-Team der OASE vertreten. Die Workshops der Tagung behandelten die Themen Scheitern und Widerstand im Kontext von Räumungen über das Sprechen über Sterben und Tod in der Sozialen Arbeit bis hin zur Realität der Gesundheitsfürsorge als Menschenrecht – inspiriert und mit neuen erworbenen Kompetenzen kamen die Drei zurück, um das Gelernte in ihrem Tagesgeschäft anwenden zu können.
Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?
Der Tag der Wohnungslosigkeit war gut besucht und ermöglichte viele Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und Initiativen, die sich ehrenamtlich in Köln für Menschen in Not einsetzen und Begegnungen mit Menschen, die von Armut und Obdachlosigkeit betroffen sind. Zudem gab es durch Live-Musik, Lesungen und moderierte Gespräche Einblicke in das Thema – insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Auch am Stand von der OASE und dem Strassenmagazin DRAUSSENSEITER war immer was los. Dank geht an das emsige Vorbereitungsteam und an alle, die vor Ort waren.
Eine sehr aufmerksame und tolle Gruppe des Rudolf Müller Verlags war heute beim Sozialen Stadtrundgang dabei. Unsere „Experten der Straße“ Khan, Mike und Oliver haben alles gegeben, um die Tour zu einem Erlebnis zu machen – ohne jeglichen Voyeurismus haben sie mal wieder sehr eindrucksvoll den „Doppelten Stadtplan“ unserer Stadt erklärt. Toll war auch, dass sowohl Veedelskümmerer Michael Seffen als auch das Streetworker-Duo Andreas und Rike aus der OASE einen Part übernommen haben. Danke an das ganze Team um Dirk Richter.
Auf Einladung der Seniorengruppe der AntoniterCityKirche auf der Kölner Schildergasse las Christina Bacher heute aus ihrem Genusskrimi „Amuse Gueule“, der in wenigen Wochen zur Frankfurter Buchmesse erscheint. Zudem stellte die Chefredakteurin das Straßenzeitungsprojekt DRAUSSENSEITER und die Sozialen Stadtrundgänge der OASE vor, denn der Hut ging herum für die Einrichtung, die sich seit 40 Jahren für Menschen in sozialen Schwierigkeiten einsetzt. Herzlichen Dank allen, die dabei waren!
Am 1. September erscheint nun unsere neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe, die wir eigens mit und für Jugendliche zum Thema „Wie will ich leben?“ getextet, fotografiert und gestaltet haben. Neben dem Interview mit Kim, die lange auf der Straße und in besetzten Häusern gelebt hat und heute „als Expertin der Straße“ bei den Sozialen Stadtrundgängen der OASE dabei ist, erklärt Ingrid Ahlers ihrem Enkel Ben, warum sie sich bei den „Omas gegen Rechts“ engagiert. Die Jugendbuchautorin Mirijam Günter schreibt über die, die nicht wählen gehen und Christiane Rath hat der prämierten Stadtteilbibliothek in Kalk einen Besuch abgestattet. Jens Hüttenberger hat mit Khaledin, Luzolo und Alireza gesprochen, die in einem von der RheinFlanke betreuten Wohnprojekt in Worringen leben. Sichert euch diese tolle, bunte Ausgabe – auf der Straße bei unseren Verkäufer*innen oder im Abo.
Gestern feierte die OASE auf der Alfred-Schütte-Allee den Sommer. Bei hohen Temperaturen und Sonnenschein kamen ca. 200 Menschen zusammen, um miteinander zu essen, trinken, zu reden und Musik zu hören. Herzlichen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer, das OASE-Team, besonderer Dank an die brillanten Musiker Rolly Brings und Any von den Strassenwächtern und an die DRAUSSENSEITER-Community, die zahlreich vertreten war, und die vielen Gäste – Unterstützer*innen und Kolleg*innen, Freunde der Einrichtung, Besucher*innen der OASE und interessierte Menschen aus der Politik- und Medienlandschaft. So viele schöne Begegnungen können jetzt nachklingen.
Auf Einladung des Inner Wheel Clubs Köln war DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher (hier auf dem Foto mit Präsidentin Rita Rues) am 14.7.2025 zu einem Impuls-Vortrag über den „Doppelten Stadtplan“ geladen und sprach vor den engagierten Zuhörerinnen über mögliche Gründe und Ursachen von Obdach- und Wohnungslosigkeit. Die Autorin und Journalistin, die sich in ihrem Vortrag vor allem auf die Situation obdachloser Frauen konzentrierte, stand im Anschluss noch für ein Gespräch über Straßenzeitungen als niedrigschwelliges Beschäftigungsmodell, das Angebot von Hilfseinrichtungen wie der OASE oder auch Lösungsansätze wie Housing First zur Verfügung.
Auf der gestrigen Mitgliederversammlung des Vereins OASE – Benedikt Labre e.V. wurden Ralf Böddingmeier und Claudia Betzing in ihrem Vorstandsamt bestätigt, außerdem wurde Lothar Teske (ganz links) neu in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und auf (weiterhin) gute Zusammenarbeit.
Herzlichen Dank den Kindern der Grundschule Nesselrodestraße, die am 18. Juni – einem wirklich superheißen Tag – ihren alljährlichen Sponsorenlauf zugunsten der OASE und des DRAUSSENSEITERs auf der Sportanzüge in der Scheibenstraße durchgeführt haben. Trotz hoher Temperaturen kamen durch sportliche Leistung 1000 Euro zusammen, die nun als Spende für den gute Zweck überwiesen wurden. Wir sagen DANKE!!!!
Passend zur extremen Hitze in diesen Tagen haben wir uns in unserer Sommerausgabe mit dem Thema „Sommer in der Stadt“ beschäftigt. Neben einem Trinkwassercheck und einem gehaltvollen Interview mit „Sonnenfotograf“ Mehmet Ergün, erzählt uns Leo Büchner seine Geschichte: Nach zwei Unfällen verlor er in kurzer Zeit erst die Arbeit und dann auch die Wohnung. Drei heiße Tipps für Alternative Stadtführungen – angefangen vom Pfad „Discovery Deutz“ über Cornel Wachters „Veedelsführung“ bis hin zu unseren Sozialen Stadtrundgängen – runden diese Ausgabe ab.
Für die interessierte Öffentlichkeit fand gestern ein ganz besonderer Stadtrundgang vom Straßenmagazin DRAUSSENSEITER bzw. der OASE auf den Spuren des Doppelten Stadtplans statt. Nach der Begrüßung durch Projektleiter Dirk Richter, gab Anton Weber einen furiosen musikalischen Auftakt mit einem Song, der am Ebertplatz spielt. Kim, Khan, Levent, Mike und Leo führten als „Experten der Straße“ die 25-köpfige Gruppe schließlich den Eigelstein runter bis zum Breslauer Platz. Die Stadtführung zum Thema defensive Architektur, Prostitution, Drogenkonsum bis hin zu Wohnungslosigkeit bzw. Obdachlosigkeit wurde sinnvoll ergänzt durch OASE-Vorstand Ralf Böddingmeier, Veedelskümmerer Michael Seffen, Draussenseiter-Chefredakteurin Christina Bacher und Streetworkerin Petra Hastenteufel. Herzlichen Dank allen, die gekommen sind. Der nächste öffentliche Soziale Stadtrundgang findet am 10.10. um 17 Uhr statt – Karten gibt es bei @koelnticket
Zur Zeit sind Themen wie Verwahrlosung der Innenstädte oder auch zunehmender Drogenkonsum in aller Munde, Obdachlosigkeit wird häufig gleich mit gemeint. Worin aber liegen die Ursachen für die soziale Ungleichheit und wie könnte man diese Probleme an der Wurzel packen? Wer mehr über das Thema weiß, kann auch besser handeln. Deshalb laden wir herzlich am 26. Juni 2025 um 17 Uhr zu unserem Sozialen Stadtrundgang ein, der am Ebertplatz startet und auf dem (ehemals wohnungslose) Straßenzeitungsverkäufer*innen den „Doppelten Stadtplan“ unserer Stadt erklären. Man munkelt, es seien auch ein paar Überraschungsgäste dabei! Das wird was!
Peggy Parnass – Hamburger Ikone und Weltbürgerin – setzte sich zeitlebens für Gerechtigkeit und Frieden ein. Zum Thema „Grenzen akzeptieren wir nicht!“ hat sie gemeinsam mit ums Arunagirinthan kurz vor ihrem Tod ein Buch auf den Weg gebracht, das jetzt erschienen ist und aus dem wir in unserer aktuellen Ausgabe nun Passagen abdrucken. Auch „Dr. Umes“, wie er in seiner Wahl-Heimat Deutschland oft genannt wird, musste einst als Junge Sri Lanka wegen des Bürgerkriegs verlassen. Außerdem drucken wir ein Interview mit Mietrebell Kalle Gerigk ab, der sich unermüdlich gegen Häuser-Leerstand und für ein Recht auf Stadt einsetzt. Für unseren Literaturschwerpunkt schreiben diesmal Ada Badey, Thomas Dahl, Cornelia Schmitz, Kim Valentine, Werner von Boehlen-Schneider und Ingrid Bahss. Danke an Diana Lim für die wunderbare Fotostrecke im Heft und an Yvonne Schmiedemann/Rowohlt Verlag für das Coverfoto. Insgesamt ein gehaltvolles Heft, liebe Leserinnen und Leser, das es ab sofort auf Kölns Straßen zu kaufen gibt.
Bereits zum fünften Mal fand auf Einladung der KG Ponyhof e.V. der Kleinste Weingarten Kölns statt – diesmal im wunderschönen Innenhof der Kartäuserkirche. Vom 3.-17.5.2025 konnte man dort auf 300 lauschigen Plätzen eine kleine Auswahl an Weinen und auch Kölsch oder Wiess aus der Flasche genießen, zudem Bratwürste und Käseplatten verkosten. Alle Einnahmen wurden nach Abzug der Kosten an karitative Projekte gespendet, darunter diesmal auch das Projekt „Soziale Stadtrundgänge“ des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER, das nun mit einer Spende von 8000 Euro bedacht wurde. Somit können für alle Stadftührenden regenfeste Jacken und Ausrüstung angeschafft werden, aber auch die wichtige Biografiearbeit weitergeführt werden, die die „Experten der Straße“ sicherer machen sollen, um vor großen Gruppen zu bestehen. Die Touren zeigen Interessierten den „Doppelten Stadtplan“ Kölns, ohne voyeuristisch zu sein.
Herzliche Einladung an alle, die sich für den Doppelten Stadtplan Kölns interessieren: Am 26. Juni 2025 um 17 Uhr startet unser Sozialer Stadtrundgang mit Straßenzeitungsverkäufer*innen und diversen Überraschungsgästen am Eigelstein. Tickets gibt es ganz bequem über KölnTicket.
Noch bis zum 17.5.2025 findet an der Kartäuserkirche der Weinmarkt der KG Ponyhof statt. Da wir zu den diesjährigen Spendenprojekten gehören, waren wir gestern als „Springer“ im Einsatz. Während sich Garten und Innenhof schnell mit Menschen füllten, schnippelten, spülten und bedienten wir mit all den anderen ehrenamtlichen Ponys, moralische Unterstützung bekamen wir von OASE-Kollegen und -Vorstand sowie unseren Straßenzeitungsverkäufern Khan und Levent, die ebenfalls auf ein Getränk vorbeikamen. Die Einnahmen gehen diesmal zu 100 % an 15 soziale Projekte. Tipp: Nichts wie hin also auf eine Käseplatte oder eine Bratwurst!
Einige unserer Straßenzeitungsverkäufer*innen haben auf dem Gräberfeld für Obdachlose auf dem Südfriedhof bereits ihre letzte Ruhestätte gefunden. Was aber, wenn man alt, arm und mittellos ist und noch ein paar Monate oder Jahre wertvolles Leben vor sich hat? Wir haben mit der Obdachlosenseelsorgerin Schwester Christina darüber gesprochen, was man für diejenigen tun kann, die oft ganz plötzlich aus dem Stadtbild verschwinden. Die Stiftung Pace e Bene möchte schwerkranken, obdachlosen Menschen einen Platz im Hospiz ermöglichen. Unser Straßenzeitungsverkäufer Gigi, der am 9. Januar 2025 verstorben ist, durfte davon profitieren. Außerdem: Elke Heidenreich, die uns sehr verbunden ist, hat uns exklusiv einen Text übers Altern geschrieben. Wir erinnern uns, dass ihr gleichnamiges Buch letztes Jahr die Bestseller-Listen anführte. Die neue Ausgabe zu diesem wichtigen Thema gibt es ab sofort auf Kölns Straßen und auf den Märkten in Riehl, Sürth, Rodenkirchen und Braunsfeld.
Heute durfte ein Team von DRAUSSENSEITER-Verkäufern und -Stadtführern dabei sein, als das kölsche Duo Josef Loup und Cornel Wachter auf einer „Erlebe Köln“-Führung von KÖLN-Tourismus durch die großen und kleinen Geschichten der Domstadt führte. Dabei ging es vor allem durch das pulsierende Vringsveedel bis zur Einsturzstelle des Stadtarchivs. Hans, Khan, Levent und Markus waren dabei ein Teil der Tour und durften nicht nur ein wenig aus ihrem Alltag erzählen, sondern auch – gemeinsam mit Christina Bacher (Redaktion) und Dirk Richter (Vertrieb) – durch die vielen Gespräche mithelfen, eventuelle Vorteile aus dem Weg zu räumen. Das tolle Publikum kaufte dann zum Ende der Führung tatsächlich auch ein paar Hefte ab – das schöne Wetter und die wunderbare Stimme von Josef Loup taten ihr Übrigens, dass dies ein unvergesslicher Nachmittag war. Danke, Cornel!
Am 1. April erscheint die neue Ausgabe unseres Straßenmagazins DRAUSSENSEITER, in der Hans anschaulich erzählt, wie schnell man in die Obdachlosigkeit geraten kann: Zuerst war sein Job weg, dann die Wohnung. Dank er OASE und einigen engagierten Bürger*innen sieht es momentan gut aus für den passionierten Straßenzeitungsverkäufer aus dem Kölner Süden, wieder Boden unter die Füße zu bekommen – wir drücken ihm die Daumen. Außerdem drucken wir Briefe von „Anna“ ab, die wegen Beschaffungskriminalität aufgrund ihrer Suchterkrankung in die JVA kam. Kaum, war sie auf freiem Fuß, wurde sie rückfällig. Eine bewegende Geschichte und leider kein Einzelfall.
Die Beerdigung unseres Straßenzeitungsverkäufers Gigi Bergmeister findet nun am Donnerstag, 27. März um 10:00 Uhr auf dem Gräberfeld für Obdachlose auf dem Kölner Südfriedhof statt. Treffpunkt ist an der Halle. Gigi war einer unser dienstältesten Verkäufer. Nachdem er – dank der Stiftung Pace e bene – einen Platz im Hospiz bekommen hatte, ist er dort friedlich eingeschlafen. Wir vermissen ihn sehr!
Am 1. März erscheint eine druckfrische DRAUSSENSEITER-Ausgabe über starke Frauen, u.a. erzählen wir die Geschichte von Paula H., die zu Weihnachten wegen Eigenbedarfs die Wohnung gekündigt bekam. Jetzt darf die 94jährige doch bleiben, aber erst, nachdem es einen groß angelegten Protest gegeben hat. Kalle Gerigk hat uns die Geschichte aufgeschrieben und die Petition „Keine Eigenbedarfskündigung für Menschen ab einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren!“ ins Leben gerufen. Außerdem haben wir ein einzigartiges Interview mit BIX, die ehemals die Zeitschrift „von unge“ herausgegeben hat und heute eine gleichnamige Radiosendung macht und ein aufschlussreiches Gespräch mit der Schauspielerin Mischi Steinbrück geführt. Und: Marie Breer hat das „Haus Zero“ besucht, in dem obdachlose Frauen zur Ruhe kommen können. Das Heft ist ab dem 1. März auf der Straße erhältlich, Abonnenten haben es schon früher im Postkasten.
Parallel zu „Loss mer singe“ in den Kölner Kneipen läuft immer auch die kleine, feine „Sing Met“-Tour mit nur 3 Stationen (Dansweiler, Glessen, Kommern) für den guten Zweck – auch wieder mit Unterstützung von Bands und Dreigestirnen, die dort für lau auftreten. In diesem Jahr mit dem höchsten Spendenergebnis, das die Tour jemals erzielt hat: 1.100€ für die Mechernich-Stiftung sowie 4.444,44€ für die OASE. Danke an alle Spender und Harald van Bonn und sein grandioses Team. Wir sind echt platt und gerührt!
Was für ein wundervoller und emotionaler Nachmittag in der OASE war das gestern bei der diesjährigen Loss mer singe-Veranstaltung. Don de Cologne war der perfekte „Eisbrecher“ der Veranstaltung für die Menschen, die in der OASE Hilfe suchen und finden, für die Mitarbeiter und Helfer der OASE und für alle Menschen, die sich für die Einrichtung und deren Arbeit interessieren. Das Rösrather Dreigestirn hatte extra eine eigene Veranstaltung früher verlassen, um sich auf den Weg zur OASE zu machen. Neben tollen Worten des Prinzen über die Heilkraft des Karnevals für die Seele und über die Kraft des Karnevals, gesellschaftliche Grenzen überbrücken zu können, und neben herrlichen kölschen Liedern, die zusammen mit allen gesungen wurden, brachten sie auch noch eine Spende von 111,11€ für die OASE mit – eine wirklich tolle Geste! Was aber mindestens genauso viel wert war, waren die strahlenden Augen im Publikum und die eine oder andere Träne, die dort vor Rührung vergossen wurde. Ach ja: Neue kölsche Lieder gab es natürlich noch – eine Auswahl von 12 Songs gemischt aus Liedern der Kölner „Loss mer singe“-Auswahl und der „sing met“-Auswahl.“ Eine ausführlicher Nachbericht und weitere schöne Fotos von Daniel Steh findet ihr auf
Gestern fand in der Glessener Braustube der letzte von drei „Sing met“-Terminen zugunsten der OASE statt. Neben dem Abfeiern neuer Lieder der Session – darunter auch „Sulang die Welt sich drieht“ von BRINGS, in dem es darum geht, wie wichtig es ist, in diesen Zeiten für unsere Freiheit auf die Straße zu gehen – hatten WirtZ, das Damendreigestirn Geyen-Sinthern und die junge Band ZESAMM‘ grandiose Live-Auftritte – ohne einen Cent Gage zu nehmen und für den guten Zweck. Wie immer herzlich moderiert von Harald van Bonn und seinem Team, fühlten sich alle sichtbar wohl und so kamen sensationelle 1700 Euro für die Arbeit der OASE zusammen. Wir sind platt und dankbar und bedanken uns ganz herzlich auch bei dem wunderbaren Publikum!
Vom Festival „Stimmen der Straße“ über Loss mer singe bis hin zur Musikszene, die sich den Kneipen wiederfindet – im Februar ist überall in Köln Musik in der Luft. Wir haben mit Schorsch Kamerun über seine Motivation gesprochen, auf der Bühne zu stehen. „Wäre ich Politiker geworden, hätte ich vielleicht mehr bewegen können. Aber das liegt mir eben nicht. Ich suche nach anderen Wegen – über die Punkband, den Club, das Theater –, um die Themen öffentlich zu machen, die mir wichtig sind, das ist eben mein Engagement“, sagt er Vilém Bacher im interview. Ausserdem hören wir rein bei Krazy und Peter Zitzmann, drucken einen Gastkommentar von Franco Clemens ab, der mit dem Duo ANYWAY unterwegs ist und singen uns mit Harald van Bonn und seinem Team in die neue Session ein.
Zum zweiten Mal machte „Kommere, sing met!“ im „Stollen“ in Mechernich-Kommern Station – und die wunderbare Lokation platze an diesem Abend aus allen Nähten. Großartige Stimmung, herrlicher Gesang und mit 2.200 € für den guten Zweck die höchste bisher an einem „Sing met“-Abend eingespielte Spendensumme! Die Spenden in Kommern teilen sich traditionell die Mechernich-Stiftung (Unterstützung bedürftiger Menschen in Mechernich,
Auf Einladung der
Wenn bei „Donswieler, sing met!“ durch das Engagement einiger Weniger viele Menschen glücklich gemacht werden, steckt meistens Jemand wie Harald van Bonn dahinter. Er nämlich hat es mit seinem tollen Team wieder geschafft, dass in Ruland’s Zehnthof die Hütte brannte und dank @wirtzmusik und Halvlang – Rheinisch Folk und dank des Damendreigestirns aus Sinthern-Geyen 1500€ Spende für die OASE und den Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin eingespielt wurden. Singen für den guten Zweck. Mit herzlichem Dank – auch an Daniel DerSteh für die Fotos
Nachdem unser Straßenzeitungsverkäufer Gigi am 9.1.2025 im Hospiz in Rondorf verstorben ist, haben sich heute an seinem Verkaufsstand auf dem Markt in Braunsfeld eine Gruppe Menschen getroffen, um für das „Pace e bene“-Projekt Spenden zu sammeln. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass obdachlose Menschen am Ende ihres Lebens auch einen ruhigen Platz zum Sterben bekommen – Gigi konnte davon die letzten Wochen profitieren. Gleichzeitig war auch unser Verkäufer Khan vor Ort, um mit dem aktuellen Heft seinem verstorbenen Kollegen zu gedenken – die Einnahmen aus dem Verkauf heute gehen ebenfalls in die Stiftung. Unser Dank geht an den „Unterstützerkreis Gigi“, seine Stammkundschaft. Was wäre die Welt ohne solche Menschen!
Am 25.01.2025 treten im Stammquartier der Grengeler Draumdänzer e.V. wieder zahlreiche Bands für den guten Zweck auf. Neben KERK und BAEND, die Sieger des Kölsch Band Kontest 2022 und dem Kinderdreigestirn –Prinz Noah I., Noah König mit Adjutantin Emma Colonia Gebhard, Jungfrau Pia, Pia Otto mit Adjutant Julius Harms, Bauer Jonas, Jonas Wendel mit Adjutant Arne Jahn – gibt sich Bürgeramtsleiter Norbert Becker aus Porz die Ehre. Mit dabei sind die fünf Musiker von Bohei und die rheinischen Folkmusiker von Halvlang. Dass die PIRANHA OLD STARS – eine Gruppe gut gereifter Rockmusiker, die sich auf der Bühne von Kölns musikalischem Wohnzimmer, dem Piranha, getroffen und durch die Initiative des Keyboarders Clemens Roer zu einer kölschen „Super-Group“ zusammengeschlossen haben – den Weg ins Rechtsrheinische finden, spricht für die Gastgeber, denn zur DANN der Draumdänzer gehört nunmal, die Bandszene Kölns genau zu beobachten, bevor sie das Line up angehen. Jörn Schleuser aka Ulf Florian – der Mann aus den eigenen Reihen – wird den Abend beschließen. Danach übernimmt Reinhard am Mischpult für die After Show Party.Dank der Unterstützung aller Beteiligten fließen die Erlöse der Veranstaltung als Spende an die Oase.
Unser dienstältester DRAUSSENSEITER-Verkäufer Alois Bergmeister, von allen liebevoll Gigi genannt, ist nun am 9.1.2025 im Hospiz in Rondorf verstorben. Hier hat er – dank des Pace e Bene-Projekts, das obdachlosen Menschen einen Platz im Hospiz ermöglicht – die letzten Wochen seines Lebens nach einem langen Krankenhausaufenthalt verbringen dürfen. Undenkbar, was passiert wäre, wenn der obdachlose Mann – nach einer schweren Krebserkrankung austherapiert und sehr geschwächt – wieder auf die Straße zurück gemusst hätte. In der ruhigen Atmosphäre des Hospizes konnte der am 20.11.1937 in Südtirol geborene Hobbygärtner seine Angelegenheiten regeln, die ihm wichtig waren. Sein letzter Wunsch war es, nochmal wie in den vielen Jahren zuvor, auf dem Markt in Braunsfeld den DRAUSSENSEITER zu verkaufen und sich von seiner Stammkundschaft zu verabschieden – natürlich, ohne seine schwere Erkrankung zu erwähnen. In der OASE war der gelernte Koch nicht nur als Klient der Ambulanten Begleitung und seiner Tätigkeit als DRAUSSENSEITER-Verkäufer Stammgast, sondern viele Jahre auch als Verantworterlicher für die Dienstags-Gerichte im Offenen Treff. Seinen Hund Lena musste er vor einiger Zeit schon beerdigen, ein schwerer Schlag für den Hundeliebhaber! Seinem Schrebergarten blieb er noch bis wenige Wochen vor seinem Tod treu. Wir werden Gigi sehr vermissen!
Wie cool ist das denn! Die OASE hat jetzt einen Wlan-Gastzugang. Kommt doch mal vorbei und probiert es aus. Vielleicht montags bei einem leckeren Frühstück? Oder Dienstag zum Mittagstisch? Wir sehen uns im Offenen Treff!
Wir trauern um unseren langjährigen Klienten und Straßenzeitungsverkäufer Gheorghe (09.04.1957-24.12.2025) der an Heiligabend nach schwerer Krankheit zuhause in Rumänien im Kreise seiner Familie verstorben ist. Gheorghe war ein sehr besondererer Mensch, mit dem wir für immer viele Erinnerungen verbinden werden – ob das gemeinsame Singen bei Karnevalsveranstaltungen, das Jubeln bei Fußballspielen oder auch seine Fotos, die er für die Ausstellung DRAUSSENSICHT gemacht hatte. Seine liebevolle, charmante Art und seine freudige Begrüßung war einzigartig. Vor allem, wenn Streetworkerin Rike, „sein Mädchen“, anrief, blühte er auf und plauderte mit ihr in seiner Landessprache über dies und jenes. Sein ganzer Stolz war Sohn Madalin, der mit ihm nach Köln gekommen war.
Laut dem Sozialwissenschaftler Christoph Butterwegge gibt es sie tatsächlich, die Vererbung von Armut und Reichtum. Kinder eines Milliardärs profitieren automatisch von dessen Reichtum, Macht und guten Beziehungen. Und die sogenannten Armen? Die fallen durchs Netz – in Köln und anderswo.
Nach 38 Jahren hat Charly Kemmerling seine letzte Aufführung als Puppenspieler am Hänneschen-Theater gegeben. Im großen Weihnachtsinterview hat er Christina Bacher exklusiv für den DRAUSSENSEITER im Interview Rede und Antwort gestanden und es so mit seiner Puppe Speimanes auf das Dezember-Cover geschafft. Wie schön, dass unser Straßenmagazin an Charlys letztem Abend auch dabei sein durfte und – aufgrund einer privaten Spende – jede’r im Theater eine Ausgabe mit nach Hause nehmen konnte.
Vom Stabmixer über warme Socken bis hin zum warmen Schlafsack oder einem guten Buch – so unterschiedlich die Menschen sind, so vielfältig sind auch ihre Wünsche. Seit 2014 veranstaltet die Barmenia. Gothaer. Finanzholding AG in der Weihnachtszeit nun schon zugunsten der OASE eine große Charity-Tree-Aktion. Dabei werden im Vorfeld die persönlichen Wünsche Bedürftiger und wohnungsloser Menschen vom OASE-Team gesammelt und rechtzeitig vorm Fest an das Unternehmen weitergeleitet.
Über 50 Menschen haben sich gestern im Offenen Treff der OASE getroffen, um Weihnachtslieder zu singen. Dank dem Liedermacher Dennis Fechtelpeter („Ich und Chopin“) und den liebevoll ausgedruckten Liederbüchern konnten alle mitsingen, spontan wurde dann auch schonmal ein Lied ins Polnische oder Rumänische übersetzt. Der wunderbare Nachmittag, zu dem Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen genauso wie Gäste der OASE oder DRAUSSENSEITER-Verkäufer gekommen waren, wäre ohne den Einsatz des OASE-Teams nicht möglich gewesen, das nahezu vollzählig im Einsatz war. Allen weiterhin einen schönen Advent!
Zum 1. Dezember erscheint eine ganz besondere Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER. Nicht nur, dass uns Hänneschen-Legende Charly Kemmerling die Ehre zum großen Weihnachtsinterview gibt: Wir haben zudem Dr. Kai Hauprich vom Bundesverband Housing First e.V. gefragt, welche Versprechungen von politischer Seite denn nun eingelöst wurden, um die Obdachlosigkeit bis zum Jahr 2030 zu beenden. „Die Städte stehen zurecht in der Pflicht, obdachlose Menschen unterzubringen“, sagt er. Und: „Ich bin der Überzeugung, dass die Bereitstellung von Wohnraum zur Daseinsvorsorge die originäre Aufgabe der Stadt Köln und der städtischen GAG ist.“ Vielleicht behalten wir das Thema in Köln mal im Kopf, wenn es um die Wahl des neuen Oberbürgermeisters/der neuen Oberbürgermeisterin nächstes Jahr geht?
Am 11.12.2024 von 16-18 Uhr findet in der OASE erstmals ein gemeinsames Weihnachtslieder singen statt – angeleitet von Dennis von „Ich und Chopin“. Kommt und bringt noch Jemanden mit und verzaubert den Offenen Treff in der Alfred-Schütte-Allee 4 in ein Weihnachtswunderland! Für (alkoholfreie) Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Am 2. Dezember 2024 ab 14 Uhr findet unsere letzte Offene Redaktionssitzung für dieses Jahr im Offenen Treff der OASE statt. Alle, die bei unserem Projekt mitmachen wollen, sind herzlich willkommen. Später wollen wir die Sitzung feierlich ausklingen lassen. Und wer weiß, vielleicht gibts ja auch ein paar Geschenke?
Herzlichen Glückwunsch, GUBBIO! Vor genau 20 Jahren entstand Gubbio, die Wohnungslosenseelsorge in Köln aus dem persönlichen Engagement von Schwester Alexa heraus, die Mitte der 1990er Jahre wohnungslose Menschen in der Kölner Innenstadt ansprach, ein Ohr für ihre Sorgen und Probleme hatte und versuchte, ihnen individuell zu helfen – übrigens gemeinsam mit dem Maristenpater Karl Heinz Kreutzmann, der auch zum Gründerkreis der OASE gehörte. Diese Woche feiert nun das Team, bestehend aus Schwester Christina, Pastoralreferent Stefan Burtscher, Weihbischof Ansgar Puff, sowie vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden und erinnert – u.a. auch mit unserer Ausstellung DRAUSSENSICHT – an alle, für die die Obdachlosenkirche wichtige Wirkungsstätte oder auch Anlaufstelle gewesen ist.
Schon jetzt hier große Vorfreude auf die 5. Brauhaussitzung der wunderbaren Grengeler Draumtänzer e.V., die am 25.1.2025 ab 19.11 Uhr zugunsten der Oase im Akazienhof Hotel & Brauhaus stattfinden wird. Bereits vorab machen sich die auftretenden Künstler*innen immer die Mühe eine Pressekonferenz abzuhalten, mit dabei diesmal Oliver Kerk und Band, die Kinderprinzengarde Porz e. V. und das designierte Porzer Kinderdreigestirn, Norbert Becker, Bohei, Halvlang oder auch die Piranha Old Star Band.
Heute hatten wir eine Gruppe von 10 Studierenden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Kempten zu Gast, die dieser Tage eine Studienfahrt nach Köln unternimmt. Das letzte Semester mit dem Schwerpunkt ´Soziale Arbeit mit Erwachsenen‘ läuft bereits, so dass die Gäste schon auch einiges an praktischer Erfahrung mitbrachten. Neben einer Stadtführung am Nachmittag interessierten sie sich sehr für die vielfältige Arbeit unserer Kontakt- und Beratungsstelle. Dazu stand ihnen Sozialpädagoge Ingo Leis bei Kaffee und Tee im Offenen Treff Rede und Antwort und führte anschließend durch die Einrichtung. Es ist immer wieder schön sich mit angehenden Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. In diesem Sinne Danke für euren Besuch und alles Gute für den Einstieg in die Soziale Arbeit.
In der aktuellen DRAUSSENSEITER- Ausgabe finden Sie zahlreiche Texte „aus eigener Feder“, auch von unseren Straßenzeitungsverkäufern. Zudem feiert das Erik-Wickberg-Haus in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen, weshalb wir uns dort mal umgeschaut haben. Neben den 66 Wohnplätzen, die vor allem von obdachlosen Männern genutzt werden, gibt es in der von der Heilsarmee betriebenen Einrichtung auch noch ein Café, eine Holzwerkstatt und Sozialberatung. Außerdem haben wir mit den Kolleg*innen vom Aufsuchenden Suchtclearing (ASC) gesprochen, die gemeinsam mit der Suchthilfe und in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln und anderen Drogenhilfeträgern die Situation an Brennpunkten im Blick haben. Wir wünschen gute Lektüre!!!!
Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Gesellschaftliche Teilhabe und Integration wohnungsloser und behinderter Menschen“ las die ehemalige DRAUSSENSEITER-Verkäuferin Linda Rennings vor rund 80 Menschen unter der Moderation von Christina Bacher am 30.10.2024 im Bistro „LeBuffet“ am Wiener Platz aus ihrem druckfrischen Buch „Rebellin der Straße“, die musikalische Untermalung übernahm Helmar Hoffmann. Vorausgegangen war eine Lesung von Werner von Boehlen-Schneider, Christiane Niesel und Kim mit selbstgeschriebenen Texten aus der Novemberausgabe des Straßenmagazins. Zudem wurde die Fotoausstellung DRAUSSENSICHT nochmal gezeigt, für die Menschen in besonders sozialen Schwierigkeiten aus dem Umfeld der OASE einen Sommer lang mit der Einwegkamera unterwegs waren. Doro Kassner, eine der Künstlerinnen, war anwesend. Danke allen für diesen bewegenden Abend! Die Veranstaltung wurde unterstützt von Zoch Catering und dem Kölner Kulturamt. (cb)
Heute, den 16.10.2024 um 18 Uhr wird im Offenen Treff der OASE der Film EUROPA PASSAGE gezeigt. Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt.
Es menschelt gehörig in unserer aktuellen DRAUSENSEITER-Ausgabe, denn es geht fast ausschließlich um unsere Verkäufer*innen, die bei Wind und Wetter hinter dem Heft stehen. Alle haben nun neue Ausweise bekommen, viele haben sich eine wetterfest Weste gesichert. Ihre (Lebens-)Geschichten könnt ihr jetzt nachlesen. Ein ausführliches Interview mit Srenia Kremser und Henrik Kleinhellefort über das „Housing First“-Projekt vom SKM rundet das Heft ab, das es ab sofort für 3,40 Euro auf der Straße zu kaufen gibt.
Von drei spannenden Tagen in Kiel können Friderike Bender und Petra Hastenteufel vom OASE-Streetwork berichten. Auf Einladung der KJHV-Stiftung in Kiel haben die Kolleginnen und Kollegen die Fachtagung zum Thema „Zwischen alten Stühlen – Straßensozialarbeit und das politische Mandat – Positionen und Haltungen“ besucht und sowohl im Plenum als auch in verschiedenen Vorträgen dazu diskutiert und sich ausgetauscht. Eine soziale Stadtführung und der Besuch einer Einrichtung für suchterkrankte Menschen rundete das Programm ab. Danke an das gesamte Orga-Team! (cb)
Anbei ein paar Impressionen vom Tag der Wohnungslosen in Köln, bei dem Susanne Alff-Schrameck und Rike Bender von der OASE bzw. dem DRAUSSENSEITER mittenmang dabei waren. Danke allen, die mit uns gestern ins Gespräch gekommen sind. Und schön, dass so viele Straßenzeitungsverkäufer den Weg zum Stand am Rudolfplatz gefunden haben.
Am 11. September 2024 findet wieder der Int. Tag der Wohnungslosen statt, auch in Köln gibt es zahlreiche Aktionen. Von 13-17 Uhr könnt ihr auf dem Rudolfplatz unsere Sozialarbeiterinnen Susanne Alff-Schrameck und Rike Bender treffen. Außerdem findet um 15 Uhr eine Lesung von Klaus Jünschke aus dem Buch „Gefangen und wohnungslos“ statt. Der Aktionstag soll verdeutlichen, dass das gemeinsame Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden, nur durch Zusammenarbeit und im gesellschaftlichen Zusammenhalt erreicht werden kann.
Eine kleine Preview sei euch heute schon gegönnt auf unser Septemberheft, in dem es in erster Linie um „feindliche“ oder „ausgrenzende Architektur“ geht. Gregor Nick war sich im Gespräch mit dem Designer Martin Binder einig, dass diese Tendenz nicht nur Obdachlose, sondern auch Alte und behinderte Menschen ausgrenzt – verbunden mit der Frage: Wem gehört eigentlich der öffentliche Raum?
Unser „Sozialer Stadtrundgang“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gestern nun war eine Gruppe der Bahnhofsmission Köln mit Straßenzeitungsverkäufer Markus unterwegs. Der führte die große Gruppe als „Experte der Strasse“ auf seinem ganz persönlichen Pfad durch die Stadt. „Danke für die eindrücklichen, sehr persönlichen Geschichten über Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit in Köln!“ schreiben die Beteiligten uns heute und bedanken sich bei der OASE, dem DRAUSSENSEITER und bei der Partei DIE LINKE für die Organisation. Die Touren kann man als feste Gruppe buchen unter
Was für ein furioses Sommerfest war das heute vor der OASE mit – fast – keinem Regen! Wir werden noch lange davon zehren, dass Menschen mit oder ohne Obdach, Sponsor*innen und Kolleg*innen miteinander feiern konnten. Danke an das tolle OSE-Team und allen ehrenamtlichen Helfer*innen. Danke an fynnx und Rolly für die musikalische Begleitung!
Wie politisch kann (oder muss) Kunst sein? Was können Künstler*innen in einer Stadt wie Köln bewirken? Mit eh nur fünf Prozent des Kulturetats ist die freie Szene gerade massiv von Kürzungen bedroht, obwohl sie in ihrer Vielfalt nicht wegzudenken ist. Wir haben mit Thomas Baumgärtel gesprochen, der als „Bananensprayer“ Geschichte gemacht hat und mit Streetart-Künstler Peter Mück, der das Mini Streetart Museum betreibt. Eine Ausstellung über die Widersprüchlichkeit des Lebens präsentiert Katja Wickert zur Zeit in der Küche St. Heribert. Diese wunderbar bunte Doppelnummer wird die geneigte Leserschaft nun über den Sommer retten. Mit dem neuen Preis von 3,40 Euro verschafft sie unseren (meist wohnungslosen) Verkäufer*innen zudem ein gutes Zubrot. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wenn am 1. Juli 2024 unsere Sommerausgabe erscheint, wird ein neuer Preis auf dem Umschlag stehen: 3,40 Euro. Davon dürfen die Verkäufer*innen die Hälfte behalten. Das „fifty fifty“-Prinzip macht die Sozialen Straßenzeitungen weltweit aus udn auch, dass sie Hilfe durch Sozialarbeiter*innen bekommen, wenn sie dies wollen.
Am letzten Tag der Kunstinstallation „WG-Küche“ von Christiane Rath kamen rund 30 Menschen zum Mittagstisch, vor allem DRAUSSENSEITER-Verkäuferinnen und -Verkäufer waren da, die OASE-Streetworker*innen hatten eingekauft und trommelten sogar ein paar Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen zusammen. Irgendwie hatte es sich offenbar schnell rumgesprochen, dass heute Spaghetti Bolognese gekocht würde. Spontane, tolle Gespräche entstanden und neue Projekte wurden ausgeheckt. Allen waren sich einig, dass es diese WG-Küche im öffentlichen Raum immer geben sollte!
Wir vom OASE-Vorstand und -Team sowie der DRAUSSENSEITER-Redaktion bedanken uns herzlich bei Annelie Bartonitschek für sieben Jahre ehrenamtliche Arbeit im Vorstand unserer Einrichtung. Mit viel Herz – auch und gerade für Menschen in sozialen Schwierigkeiten – hat sie somit die Geschicke der Einrichtung sehr geprägt. Es freut uns sehr, dass Annelie uns durch ihr Engagement bei der Aktion Biesenbach weiterhin verbunden bleibt. Wir wünschen dir alles erdenklich Gute!
Mediziner*innen mit Herz sind keine Seltenheit. Die, die sich um Herzensdinge kümmern, dann schon eher. Wir haben mit Dr. Umes Arunagirinathan – Kardiologe und Buchautor – und mit Dr. Adolf-Martin Müller, dem Leiter des Mobilen Medinzinischen Dienstes hier in Köln, über die Menschen gesprochen, deren medizinische Versorgung häufig durchs Raster fällt. Der passionierte Wanderer geht zeitnah in Ruhestand, umso schöner, dass wir ihn im Gesundheitsamt noch zu einem Gespräch gewinnen konnten. Danke für deine Kollegialität und dein Engagement im Kölner Strassennetz, lieber Adolf-Martin. Allen viel Spaß bei der Lektüre!
Dank dem Verein FC Viktoria, der „unsere Leute“ auch regelmäßig zu Fußballspielen ins Stadion einlädt, durfte die OASE diese Woche wieder eine tolle Kleiderspende annehmen. Gemütliche Sportbekleidung und Regenjacken sind vor allem bei wohnungslosen Menschen beliebt, die bei Wind und Wetter viel Zeit draußen verbringen müssen. Adrian und Konstantin beispielsweise haben sich so gleich mal eingekleidet. Herzlichen Dank!
Zwei Tage lang haben sich die deutschsprachigen Straßenzeitungen in Hamburg zum jährlichen Austausch getroffen. 70 Delegierte von 23 Magazinen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien sowie zwei Vorstandsmitglieder des internationalen Netzwerks der Straßenmagazine (INSP) haben sich in Hamburg getroffen, um über sozialpolitische und redaktionelle Fragen zu sprechen und Perspektiven zu entwickeln – der Kölner DRAUSSENSEITER, herausgegeben von der OASE, war natürlich auch vertreten.
Einen wunderbaren Tag hatte die Gruppe, die Erde Mai – zusammen getrommelt von Gubbio und OASE – einen Teilabschnitt des Jakobswegs von Bonn nach Bad Godesberg gepilgert ist. Zum Ende gab es noch für alle ein leckeres Eis. Beide Einrichtungen sind Mitglied im Kölner Strassennetz und arbeiten in der Obdachlosenhilfe immer mal wieder Hand in Hand. (cb) Foto: Privat
Heute erscheint bereits die Mai-Ausgabe unseres Straßenmagazins DRAUSSENSEITER, weil wir vor der Zeit ausverkauft waren. Dank allen, die dieses wichtige Projekt und vor allem die Straßenzeitungsverkäufer*innen unterstützen. In der Mai-Ausgabe erinnern wir an den Gründer der OASE Karl-Heinz Kreutzmann, der den Menschen auf der Straße als Obdachlosenseelsorger mit der „BANK EXTRA“ (wie wir damals hießen) ein Sprachrohr geschaffen hat. Außerdem gehts diesmal um den Leerstand von Wohnraum in unserer Stadt – dazu haben wir Franz-Xaver Corneth interviewt, Vorstand im Kölner Mieterverein. Ein wichtiges Heft, das ihr ab sofort auf der Straße kaufen könnt.
Wir haben uns gefragt, wie obdachlose Menschen von der Stadtgesellschaft wahrgenommen werden. Jürgen Schrage beispielsweise arbeitet seit 38 Jahren als erfahrener Notfallsanitäter bei einer großen Hilfsorganisation und leitet dort den Geschäftsbereich Rettung und Medizinische Dienste. Über seine Arbeit und die unzähligen Begegnungen mit Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt er in der vorliegenden Ausgabe. Klaus Jünschke dagegen ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für die gute Sache unterwegs. Der 77-Jährige setzt sich für Obdachlose in Haft, gegen Zwangsräumungen der Stadt und die Ersatzfreiheitsstrafe ein. Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem der Wahl-Kölner nicht bei Mahnwachen für das „Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot und Stadtzerstörung“ gegen Leerstand demonstriert. Gregor Nick hat mit ihm über sein Buch „Gefangen und wohnungslose“ gesprochen. Die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen.
Im Veedelszimmer am Eigelstein kamen am gestrigen Freitag rund 60 Menschen zusammen, um Fotos von Doro, Gheorge, Reiner und Lothar anzuschauen und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen. Die vier Hobby-Fotografen haben im Sommer 2023 ihren Alltag festgehalten: Die Schnappschüsse über das Leben in der Emmaus-Gemeinschaft, im Little Home, in einem besetzten Haus und im Zelt machen deutlich, dass es nicht „den Obdachlosen“ gibt, sondern verschiedene Wohn- und Lebensformen am Rande der bürgerlichen Gesellschaft. Auf Einladung des Bürgervereins Eigelstein, der OASE und des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben Interessierte noch bis zum 5. Mai Gelegenheit, die mit Einwegkameras festgehaltenen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
Erstmals machen DRAUSSENSEITER und OASE mit dem Bürgerverein Eigelstein e.V. gemeinsame Sache. Jetzt, wo die Bilder unserer Wanderausstellung DRAUSSENSICHT im Veedelszimmer in der Weidengasse hängen, ergeht herzliche Einladung für den 22. März 2024 um 19 Uhr zur Vernissage. Wir freuen uns auf einen Abend mit Willi Does an der Gitarre, mit sicher guten Gesprächen und den Bildern von Doro, Reiner, Lothar und Gheorge – festgehalten mit Einwegkameras im Sommer 2023.
Die Bedürftigenhilfe ist ein großer Baustein im sozialen Engagement von Viktoria Köln. So fand am Donnerstag nach Aschermittwoch bereits zum zweiten Mal der Mittagstisch
Einen Ort auf der Welt zu haben, an dem man bleiben und gut leben kann, ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Bereits in Christa Wolf’s Roman „Kein Ort. Nirgends“ denken zwei Außenseiter über fehlende Freiräume nach und wie unwillkommen sie sich in einem starren Gesellschaftssystem fühlen. Wir haben mit Menschen gesprochen, die sich Gedanken über Ausgrenzung und Diskriminierung gemacht haben oder selbst betroffen sind, darunter Ismeta Stojkovic, Ansprechpartnerin der zukünftigen Meldestelle Antiziganismus, des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Außerdem haben wir Fatima Khan getroffen, die 2018 das erste feministische Literaturfestival Deutschlands gegründet hat und nun an ihrem Romandebut arbeitet. Diese sehr besondere Ausgabe unseres Straßenmagazinswird in Köln auf der Straße verkauft.
Zur Eröffnung seiner Foto-Ausstellung zum Thema Obdachlosigkeit im Bickendorfer Herzhäuschen lud Kameramann und Fotograf Clemens Birkenbach auch DRAUSSENSEITER-Chefredakeurin Christina Bacher und Willi Does von Emmaus Köln zum Gespräch. Im voll besetzten Herzhäuschen ging es unter der Moderation von Astrid Sommer einen Abend lang um Themen wie Wohnungslosigkeit, Wohnungsbau und Migration. Willi Does begleitete die Vernissage mit seiner Gitarre. Die Einnahmen des Abends gingen zugute dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER von der OASE und Arbeit der Emmaus-Gemeinschaft – herzlichen Dank.
Heute erscheint unsere aktuelle Ausgabe zum Thema „Leben im Spektrum“. Kein Geringerer als Dr. Mark Benecke hat uns dazu ein Interview gegeben. „Autistisch verdrahtet zu sein“, wie er es nennt, bietet auch Chancen und Möglichkeiten. Davon erzählen uns Dan, Lennart, Roland und Werner. Außerdem haben wir mit Ekki Maas über sein neues SOLOALBUM gesprochen, Blecki hat uns aus der JVA Siegburg einen Text geschickt und „Gastro-Kritiker“ und OASE-Vorstand Ralf Böddingmeier war für uns in der Kantine vom Johanneshaus und zum Mittagstisch im Vringstreff unterwegs.
Welch großartige Stimmung! Welch großartiger Abend! Welch großartige Gäste – ein geiler Auftritt von Marcel Wirtz, großartiges Glessener Dreigestirn und ein sensationeller „Abriss“ von ALUIS – alles unter Moderation von Harald van Bonn und seinem tollen „Glessen sing met!“-Team, das auf ein sangesfreudiges Publikum und die perfekten Gastgeber stieß. Am Ende des Abends kamen 1.200€ für die OASE zusammen, die seit mehr als 30 Jahren als wichtige Kölner Anlaufstelle für Wohnungslose gilt. Allen Beteiligten in Glessen, aber auch auf der gesamten, kleinen, feinen „Sing met“-Tour von „loss mer singe“ gilt unser herzlicher Dank! Und allen Spendern in Kommern, Dansweiler, Glessen, die in Summe 710€ für die Mechernich Stiftung und 3.410€ für die OASE zusammen bekommen haben! Wahnsinn!
Was für eine schöne Stimmung war das am 21.1.2024 ab 15 Uhr wieder beim Einsingen in der OASE. Neben dem legendären Loss mer singe-Team um Harald van Bonn war auch F.M. Willizil geladen, der nach der Groß-Demo um die Ecke erstmal auf die kölschen Lieder einstimmte. Das Buffett bestand aus geretteten Lebensmitteln (Danke, Lothar Teske!) und köstlichem Kuchen. Und natürlich gab es wieder eine Polonaise – pünktlich zum ersten Lied des Wettbewerbs. Allen herzlichen Dank für diesen wunderbaren Nachmittag!
Unfassbare 2222 Euro sind gestern bei der Brauhaussitzung der KG Grengeler Draumdänzer e.V. zugunsten der OASE zusammen gekommen. Und dazu wurde noch feste geschunkelt, gesungen und gelacht. Herzlichen Dank der KG Grengeler Draumdänzer für diese stimmungsvolle Sitzung im Akazienhof und den Künstler*innen für den Auftritt zugunsten der guten Sache. Dem anonymen Spender, der die Summe verdoppelt hat, an dieser Stelle einen ganz besonderen Dank.
Mit seinem vielfältigen Angebot an Büchern und einem umfangreichen Kultur- und Lesungsangebot ist der Buchladen Neusser Straße in Nippes aus der Kölner Kulturszene seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Seit einiger Zeit können nun Kund*innen mit der sogenannten Nippes-Karte beim Einkauf Punkte sammeln und diese zugunsten caritativer Zwecke spenden. Gutes tun geht also ganz einfach:
Am 21. Januar 2024 ab 15 Uhr heißt es im Offenen Treff der OASE wieder mal: Loss mer singe! Gemeinsam mit der berühmten Mitsinginitiative wird es einen Nachmittag lang wieder die Möglichkeit geben, die neuen Lieder der Session zu hören und selbst mit anderen zu singen. Wie bereits in den letzten Jahren wird Harald van Bonn wieder eine fein kuratierte Playlist mit neuen Liedern mit in die Einrichtung für Wohnungslose bringen, die sich über zahlreiches Erscheinen freut. Bereits liebgewonnen Tradition ist es, dass zu Anfang ein prominenter Gast auftritt. Überraschung: Es wird Martin Willizil – Gründungsmitglied der Höhner – sein.
In der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER geht es diesmal darum, wie wir (in Köln) leben wollen. Neben einem Interview mit Anne Weiß über ihr Buch „Der beste Platz zum LEBEN“ umfasst das aktuelle Heft zahlreiche spannende, kritische, interessante Texte von Kolleg*innen, darunter Franco Clemens, Albrecht Kieser, Mirijam Günter oder auch Ingrid Müller-Münch.
Schon seit 2014 veranstaltet die Gothaer Finanzholding AG in der Weihnachtszeit zugunsten der OASE eine große Charity- Tree-Aktion. Dabei werden im Vorfeld die persönlichen Wünsche Bedürftiger von Sozialarbeiter*innen eingesammelt und dann an die Gothaer weitergeleitet. In diesem Jahr brauchten die Mitarbeiter*innen um Laura Cremers zwei Autos, um die 75 Geschenke zu den Poller Wiesen zu bringen. Dort kann man seitdem nur noch leuchtende Augen sehen.
Zum 11. Mal veranstaltete die Grosse Rösrather Karnevals-Gesellschaft 1970 e.V. diese heiter besinnliche Weihnachtsfeier mit bekannten Kölner Interpreten in der nicht ganz ausverkauften Rösrather Aula. Das Programm in der weihnachtlich und festlich geschmückten Aula des Freiherr-vom-Stein-Schulzentrums eröffnete das Sülztaler Blasorchester mit feierlichen Klängen. Nach einem famosen Bühnenprogramm stand letztlich auch Harald van Bonn auf der Aula-Bühne, der sich in Köln einen Namen in der Nachwuchsförderung für kölsche Musik und kölsche Sprache gemacht hat. Nach Rösrath kam er mit seinen kölschen Geschichten und Gedichten zur Weihnachtszeit – mal zum Lachen, mal zum Nachdenken. Seine Gage spendete er der OASE, wofür wir uns herzliche bedanken! Die in der Pause durchgeführte Saalspende, ergänzt um einige Privatspenden, ging an die „Kooperation ambulanter Hilfen zur Erziehung in Rösrath (KOOP)“. Herzlichen Dank!
Aufgrund des erschienenen Artikels über Gheorghe und seinen Sohn Madalin im Magazin „Kölner Bilderbogen“ meldeten sich einige Bürger*innen aus Rodenkirchen, die die obdachlosen Männer aus Rumänien gerne unterstützen wollen. So konnten sie sich kurz vor Wintereinbruch über warme Kleidung und finanzielle Unterstützung freuen, was sie beides gut gebrauchen können, zumal Gheorghe aktuell wieder im Krankenhaus ist für eine erneute Chemotherapie. Die Beiden sagen ganz herzlich Danke für die Unterstützung und den schönen Artikel!
Gestern war der OASE-Nikolaus mit der Fahrradrikscha unterwegs und hat Schoko-Nikoläuse und gespendete warme Mützen auf der Straße verteilt. Unsere DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen und alle anderen angetroffenen Menschen auf der Straße haben sich sehr gefreut. Danke an Petra, Rike und Andreas für die schöne Aktion!
Tolle Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn am 13.1.2024 findet im Akzienhof wieder die Brauhaussitzung der KG Grengeler Draumdänzer e.V. zugunsten der Oase Köln statt. Jetzt war Pressekonferenz und alle wissen Bescheid: Es sind neben der Kinderprinzengarde Porz e. V., auch Norbert Becker, Kerk, Chanterella, Klabbes und Müller&Band zu erwarten. Und wie immer tritt Ulf aka Jörn Schleuser mit En unserem Veedel auf.
Was für ein schöner Abend gestern im Piranha unter dem Motto „Nicht nur zur Weihnachtszeit!“
Mit der frühesten Weihnachtsfeier seit OASE-Gedenken beschlossen wir gestern nach der regelmässigen Teamsitzung mit unserem ehrenamtlichen Vorstand den Abend mit leckeren Speisen von Nali Feinkost, Pizza, Glühwein und Plätzchen. Danke für die fein angerichteten Platten und die konspirative Zusammenkunft in den (wegen Wasserschadens) neu renovierten Räumen – das war ein rundum gelungener Abend im Kreise der Kolleg*innen.
Im „Stollen“ in Mechernich-Kommern fand mit „Kommere, sing met!“ das erste Einsingen der Session statt – mit unserem „Moderator der Herzen“ Harald van Bonn. Für den guten Zweck wurden am Ende Spenden gesammelt für die OASE und für die Mechernich-Stiftung. In Summe landeten 1.420€ im „Roten Zylinder“, die je zur Hälfte an die beiden Organisationen gehen. Ein riesiges „Danke Schön“ an alle, die gespendet haben und an das Kommerner Dreigestirn, Pläsier sowie die Band Scharmöör, die für den guten Zweck auf der kleinen Bühne begeisterten. Gesungen wurde natürlich auch und am Ende trug das neue Lied von Brings „Romeo und Julia“ einen haushohen Sieg davon – wir sind jetzt mehr als gespannt auf die nächsten Mitsingveranstaltungen mit den neuen Lieder der Session. Stellvertretend für alle, die gestern dabei waren, umarmen wir dich fest, Harald, und sagen DANKE!!!!
Danke für die tolle Berichterstattung über unsere Ausstellung durch Thomas Dahl im Kölner Stadtanzeiger vom 3. November 2023. „Die Aufnahmen beleuchten das Lebensumfeld (…) ehemals obdachloser oder wohnungsloser Menschen“, heißt es in dem halbseitigen Artikel, der auch die (Hobby-)Fotografen zu Wort kommen lässt. Als „komplett andere Sicht auf die Stadt“ bezeichne DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher die Bilder, die noch bis Ende Januar in der OASE zu sehen sind.
Gestern war unsere Streetworkerin Rike Bender in der WDR Lokalzeit und hat über ihre Arbeit berichtet. Gemeinsam mit Kollege Khalid von der Diakonie Michaelshoven ist sie täglich auf Kölns Straßen unterwegs und hilft vor allem Menschen, die aus Osteuropa kommen und häufig nicht unsere Sprache sprechen. Im anschließenden Gespräch wurde dann auch der DRAUSSENSEITER erwähnt, dessen tolles, neue Cover auch zu sehen war. Das hat uns sehr gefreut! Danke!
Für die aktuelle Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben wir den Kölner Fotografen Boris Becker getroffen und mit ihm über seine wunderbare Bunker-Foto-Serie, aber auch über sein neuestes Buch gesprochen, für das er vom Boot aus alle Brücken fotografiert hat, die ihm auf einer Tour von der Maas bis an die Oder begegneten. Er verriet uns, dass er selbst als Junge mit einer Einwegkamera von der Kirmes seine erste Fotos gemacht hat und vieles mehr. Passend dazu stellen wir Doro, Gheorge, Reiner und Lothar vor, die sich mit eben diesen schlichten Kameras auf den Weg gemacht und ihren Alltag fotografiert haben. Christiane Rath hat dagegen mit Steffi Galli über das Projekt gesprochen, in Köln eine mobile Duschkabine für obdachlose Frauen zu etablieren. Das Heft bekommt ihr beim Straßenzeitungsverkäufer eures Vertrauens, im Abo oder in ausgewählten Buchhandlungen. So oder so unterstützt ihr mit dem Kauf ein soziales Projekt!
Mit rund 60 Besucher*innen war die Vernissage der Ausstellung DRAUSSENSICHT am Sonntag in der OASE gut besucht. Neben den OASE-Vorstandsmitgliedern Claudia Betzing und Ralf Böddingmeier sowie den Kuratorinnen Anemone Träger und Christina Bacher waren auch die Fotograf*innen Doro, Gheorge und Reiner anwesend. Gitarrenklänge gab es von Willi Does und am Abend wurde der Film „Wohin mit Kurt?“ gezeigt. Dank geht an die Dr. Peter Deubner Stiftung für die finanzielle Unterstützung. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Januar.
Zu einem ganz besonderen Abend lädt Moderator Harald van Bonn am 23.11.2023 ab 19 Uhr ins Piranha ein! Neben Hanz Thodam, Pit Pupperten und Mirko Bäumer von den Bläck Fööss treten die Autorin Eike Pistor und Danny Prill für den guten Zweck auf – der Hut geht rum für OASE. Wir sagen jetzt schon danke und freuen uns auf diesen besonderen Abend!
„Kommern, sing met“ feiert Premiere im „Stollen“ und lädt am 19. November 2023 um 18 Uhr zum Mitsing-Kneipen-Abend. Der Erlös geht an die Mechernich-Stiftung und an die Kölner Wohnungslosenhilfe Oase. Bestenfalls schonmal den Termin blockieren! Vorab allen Künstler*innen und Initiator Harald van Bonn herzlichen Dank!
Vom 29.10.2023 bis zum 29.1.2024 werden im Offenen Treff der OASE Fotos von Doro, Gheorge, Lothar und Reiner gezeigt, die ihre ganz besonderen Alltagswege fotografiert haben: Während Reiner nach Wochen in einem besetzten Haus mit Garten wieder ins Zelt zurückziehen musste, hat Lothar noch kurz vor seinem Tod einen Luftballon im Bild festgehalten, der sich in einem Baum verfangen hat – das Foto wurde zum Ausstellungsplakat. Doro hat ihr Leben in der Emmaus-Gemeinschaft fotografiert, wo sie nun seit 15 Jahren lebt und dort liebevoll die Blumen pflegt. Dagegen hat Gheorge immer wieder sein Little Home unter der Brücke fotografiert, besonders stolz ist er auf seinen Kühlschrank, der allerdings keinen Strom hat. Der Kölner Dom spielt für alle eine Rolle, wie die Schnappschüsse eindrucksvoll zeigen.
Die neue Ausgabe unseres Strassenmagazins Draussenseiter steckt wieder voller unglaublicher Geschichten, darunter die von Tom Allan, der schon früh wusste, dass er Musiker werden möchte. Er hat sich mit uns in seinem Proberaum getroffen. Als er nun seine neue Band @false_lefty gestern im @emdrueggepitter vorstellte, gab es unser Heft am Merchandise-Stand – hat uns sehr gefreut.
Wir sagen herzliches Dankeschön an alle, die Gheorges Hilferuf gestern geteilt haben. Heute nämlich hat Guido Renner, einer unserer langjährigen (Facebook-)Freunde, schnell und unkompliziert mit seinem Auto geholfen, das „Little Home“ des DRAUSSENSEITER-Verkäufers aus Rumänien um 200 Meter zu versetzen. Gheorge zeigte sich froh und erleichtert, weil er jetzt in Zukunft in direkter Nachbarschaft zu seinem Sohn Madalin wohnen kann, der ihn nach einer längeren schweren Erkrankung unterstützt.
Auch die OASE war am gestrigen Tag der Wohnungslosen beteiligt, den die Stadt Köln in Kooperation mit den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe veranstaltete. Streetworker Andreas Ette und Friederike Bender waren mit der E-Rikscha unterwegs, um auf das Angebot der rechtsrheinischen Fachstelle aufmerksam zu machen. Auffällig seien die steigenden Anfragen in den Beratungsstellen, sagt SKM-Sachgebietsleiterin Jane van Well im Vorfeld. In Ballungsräumen wie Köln nehme nicht nur die Obdachlosigkeit auf der Straße zu. Auch versteckte Wohnungslosigkeit sei ein „größer werdendes Problem“. Beim Aktionstag gehe es vor allem um Präsenz, Information und Vernetzung untereinander.
Mit mehr als hundert Leuten feierte die OASE letzten Mittwoch ein schönes Sommerfest vor der Einrichtung und lud die Gäste zu gratis Würstchen und Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen ein. Am DRAUSSENSEITER-Stand gab es die aktuellsten Ausgaben und – aufgrund einer Spende von Elke Heidenreich – eine Leseoase mit Büchern, die man sich kostenfrei mitnehmen konnte. Für alle Beteiligten war dies eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben.
Es ergeht herzliche Einladung zum OASE-Sommerfest am 9. August 2023 von 12-16 Uhr. Wir freuen uns über alle, die mit uns auf der Alfred-Schütte-Allee 4 feiern! Bitte vorab checken, ob die Drehbrücke geöffnet ist, darüber haben wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine zuverlässigen Informationen.
Ein spannendes Interview hat Christina Bacher mit Asja Bölke und Lothar Schmieding für KLAAF – Das Kölsche Magazin der SK Stiftung Kultur geführt. Beide verstehen sich als Stadtführer*innen mit einer Vorliebe für den Blick über den Tellerrand. Während die Kunsthistorikerin Touren für „Urlaub in Köln“ anbietet, dreht der wohnungslose Lothar Schmieding seine Runden auf den Spuren des doppelten Stadtplans im Auftrag der OASE. Das Heft ist gratis und legt an vielen öffentlichen Stellen aus. Viel Spaß beim Lesen!
Am 29.06. startete die erste kölsche Jam Session „Piranha us dr Lameng“ – mit dabei waren Musiker u.a. von Drei Ahle un ne Zivi, Max Biermann, Mathias Nelles, Gäng Latäng, Kerk und Baend, José Londji, Don de Cologne, La Mätta, Band of Plenty. Nicht nur, dass es ein wirklich fantastischer Abend mit toller Musik mal zum Zuhören, mal zum Mitsingen wurde – es wurde auch noch für den guten Zweck gesammelt und Würstchen zugunsten des guten Zwecks gegrillt. Und so gingen am Morgen danach 800€ für die OASE auf den Weg. Unser herzlicher Dank geht an Lutz und das Team vom Piranha und an alle Musiker und sing- und spendenfreudige Menschen! Die nächsten Termine sind am 12.08. und 09.09. um 19:30 Uhr im Piranha!
Gemeinhin heißt es ja, dass Reisen ein teueres Unterfangen ist. Für Luca Waulthier ist der leere Geldbeutel eher eine Herausforderung. Der geborene Belgier ist in den letzten Jahren schon viel herumgekommen, ohne einen Cent für Übernachtungen auszugeben. Wir berichten über Couchsurfer, Bahnfahrer und andere Abenteurer und zeigen den anderen, warum man auch in Köln einen schönen Sommer haben kann. Eine Doppelausgabe voller bewegender Texte, Tipps und Tricks für einen schönen Sommer.
Am Sonntag wird unsere langjährige Strassenzeitungsverkäuferin Linda mit ihrem Hund Clayd – an der Seite des Politikers Gerhart Baum – im Gürzenich mit der Alternativen Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Wir haben das zum Anlass genommen mit der ehemals obdachlosen Kölnerin zu sprechen, die sich mit ihrem Verein Heimatlos in Köln für Betroffene einsetzt, die sonst oft gar keine Lobby haben: Obdachlose mit Hund. Das Interview könnt ihr in der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe nachlesen, die ab sofort auf Kölns Straßen und in ausgewählten Buchhandlungen verkauft wird. Und: Diesmal geht es auch ums Thema Essen ohne Budget. Hobby-Vorkoster- und OASE-Vorstand Ralf Böddingmeier hat sich diesmal in der LORE umgetan und einen Bericht darüber geschrieben.
Auf Einladung des medium magazins wurde DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher gestern in Berlin als Journalistin des Jahres in der Kategorie „Chefredaktion regional“ (3. Platz) ausgezeichnet, da es ihr in der Corona-Krise „auf bemerkenswerte Weise gelungen (ist), das monatlich erscheinende Heft (…) mit großem Engagement durch das schwierige Jahr zu führen und zu stabilisieren“, so die Begründung der Jury. Herzlichen Dank für die Anerkennung.
Für die vorliegende Ausgabe haben wir uns nicht nur den Stadtplan „Starke Frauen. Starkes Köln“ angeschaut, sondern auch einen Text über die Künstlerin Angie Hiesl rausgesucht, den wir abdrucken. Ausserdem berichten wir über Frauen, die sich nichts gefallen lassen – weder in Köln noch in anderen Städten und Ländern, in denen sie zum Teil sogar lebensgefährlich bedroht werden. Danke an Golrokh Akkus, Christina Bacher, Rike Bender, Marie Breer, Anne Brockmann, Ingrid Müller-Münch, Christiane Rath und Hilde Regeniter für diese gehaltvolle Ausgabe. Und Danke an Barbara Feltes für das beste Lektorat.
Es ist immer wieder eine Ehre und eine Freude, ein kleiner Teil dieser großen Bewegung sein zu dürfen. Denn gestern feierte die Mitsinginitiative Loss mer singe am Tanzbrunnen eine wundervolle Gala und die OASE war mit einem frisch sanierten Schild dabei! Danke für so viel Musik im Herzen und auf den Ohren! Und herzlichen Glückwunsch an Kasalla für den ersten Platz!
Welch großartige Stimmung! Welch großartiger Abend! Welch großartige Gäste! Das Damendreigestirn Oberaußem und die Sängerin der Marie Band, Marie Enganembem, unterstützten die Benefizveranstaltung in den Glessener Braustuben zugunsten der OASE – mit einem tollen Erfolg: 1.515€ wurden für die Arbeit der Anlaufstelle für Wohnungslose in Köln Deutz eingesungen! Ganz herzlichen Dank! Allen voran Harald van Bonn und seinen vielen gut gelaunten Helfer*innen!
Es tut gut, mal unter Leute zu kommen und überhaupt mal andere Leute zu sehen, wir haben doch sonst nichts, vielen Dank für diesen Nachmittag.“ So lautete eine der zahlreichen positiven Rückmeldungen am Mittwoch gegen Ende eines gemeinsamen warmen Mittagessens und Beisammenseins in besonderer Atmosphäre im VIP-Bereich im Sportpark Höhenberg auf Einladung von Viktoria Köln. Rund 60 von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit betroffene Menschen wurden im Rahmen der Gemeinwohlklausel von Geschäftsführung, Sportvorstand Franz Wunderlich, Cheftrainer Olaf Janßen, den Spielern Moritz Fritz und Lars Dietz sowie weiteren Mitarbeitenden im Warmen mit Speis und Trank versorgt. Mit dabei auch Kolleg*innen der OASE, des GULLIVER und des SKM, die seit dem Benefizturnier „PSD-Bank Cup“ 2021 zum Netzwerk des Vereins gehören. Auch wir sagen herzlichen Dank für die Einladung!
In der Sendung MARKT vom WDR am 1.2.2023 geht es unter anderem um das Thema Housing First. Neben dem Besuch im Vringstreff bei Kai Hauprich, mit dem wir auch für die aktuelle DRAUSSENSEITER-Ausgabe gesprochen haben, haben die Fernsehleute auch unsere Streetworkerin Petra Hastenteufel bei ihrer Tour um den Dom begleitet. Wer sich den Beitrag anschauen mag, findet ihn in der Mediathek.
Housing First gilt weltweit als Lösung, Obdachlosigkeit längerfristig abzuschaffen. Gemeint ist damit aber nicht, einfach Wohnraum bereit zu stellen. Dr. Kai Hauprich vom Vringsreff hat Christina Bacher im Gespräch verraten, was notwendig ist, um die vielen individuelle Probleme in den Griff zu kriegen, die die Obdachlosigkeit letztlich verursacht haben. Das sei dringend notwendig, so Hauprich, denn: „Wir schauen den Menschen ein Jahren beim Sterben zu.“ Nun ist der Wahl-Kölner zudem noch in den neu gegründeten Vorstand des Bundesverbands Housing First gewählt worden. Das Gespräch lesen Sie in der neuen Ausgabe, die es ab heute auf Kölns Straßen oder im Abo gibt.
Wie bereits in den letzten Jahren bescherte die Mitsinginitiative Loss mer singe e.V. letzten Sonntag den Besucher*innen der OASE wieder einen unvergesslichen Nachmittag. In Köln-Deutz gab es mal wieder die Möglichkeit, unter Moderation von Harald van Bonn durch ein fein kuratiertes Programm aus 12 Liedern die neue Hits der Session kennenzulernen. Fast schon Tradition ist es, dass zu Anfang des Nachmittags kölsche Musiker für das Publikum ohne Gage auftreten und diesmal waren keine Geringeren als Bömmel und Kafi – Ex-Bläck Fööss – in die OASE gekommen.
Am 21.1.2023 fand die dritte Auflage der Brauhaussitzung zugunsten des Vereins Oase Benedikt Labre e.V. für Wohnungslose und andere im
Zum vierten Mal hieß es: „Donswieler sing met“ – zum ersten Mal nach der Corona-Pause. Wie immer bei „Sing mit“ gab es – fein kuratiert durch Harald van Bonn – 20 neue Songs (in diesem Jahr mit 10 Abweichungen zur Kölner Auswahl von LOSS MER SINGE, was zeigt, wie breit gefächert mittlerweile die guten neuen kölschen Lieder sind) und den obligatorischen roten Zylinder zugunsten der OASE. Mit dabei die Band ELDORADO, deren neues Album an dem Tag auch herausgekommen war, und Till Quitmann – ohne Gage für den guten Zweck. DANKE auch an Alex, Andreas, Manuel, Michael und Simon sowie die gesamte Crew von ELDORADO sowie an Till Quitmann für die Unterstützung der Veranstaltung und damit der OASE – die Sammlung sorgte für einen Spendensumme von 900€! Was natürlich auch allem Spendern zu verdanken war. Tolle Sache! Wir sagen herzlichen Dank!
„Geld wirkt als Beziehungsmittel“, sagt Marlene Engelhorn. Die Millionenerbin fordert lautstark, endlich fair besteuert zu werden – ein Tabu unter den Reichen und für uns ein Interview wert. Danke auch an die Kollegen der TROTTWAR, die das Gespräch geführt haben. Nur ein Thema von vielen, die gerade schwer in der Diskussion stehen und die wir in der Februarausgabe aufgreifen. Die neue Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen.
Die Kölner Journalistin Christina Bacher wurde bei der Prämierung der „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ durch die renommierte Branchen-Zeitschrift „medium magazin“ für ihre „unermüdliche Arbeit für den DRAUSSENSEITER“ von einer unabhängigen Jury unter die Top 3 in der Kategorie Chefredaktion regional gewählt. „Straßenmagazine wie der DRAUSSENSEITER aus Köln wurden von der Pandemie besonders hart getroffen. Chefredakteurin Christina Bacher ist es jedoch auf bemerkenswerte Weise gelungen, das monatlich erscheinende Heft mit großem Engagement durch das schwierige Jahr zu führen und zu stabilisieren“, heißt es in der Begründung der Jury. Eine schöne Anerkennung überhaupt auch für Deutschlands ältestes Straßenmagazin, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Die Auszeichnung „„Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ wurde in diesem Jahr zum 19. Mal vergeben. Der Kölner Journalist Günter Wallraff wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet, die Comedienne Carolin Kebekus in der Kategorie Unterhaltung. Die Preisverleihung findet am 22. Mai 2023 in Berlin statt.
Gestern hat die OASE 51 liebevoll verpackte Geschenke erreicht. Alle Geschenke kommen von Mitarbeitenden der Gothaer Finanzholding AG. Schon seit 2014 veranstaltet die Gothaer in der Weihnachtszeit zugunsten der OASE die Charity Tree Aktion. Dabei werden im Vorfeld die persönlichen Wünsche der Menschen eingesammelt, die sonst keine Möglichkeit haben, beschenkt zu werden, und an die Gothaer weitergeleitet.
Nach zwei Jahren Corona-Pause heißt es wieder DONSWIELER, SING MET! und GLESSEN, SING MET!
Wir möchten uns gerne mal bei allen Spender*innen bedanken, die übers Jahr unsere Arbeit mit Geld oder Sachspenden wie Schlafsäckeunterstützen, ganz ohne Foto oder persönlicher Nennung. Familien, die statt Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenken für uns sammeln, Plätzchen backen, Tabak vorbei bringen, die sich bei uns für die Arbeit bedanken und übers Jahr immer wieder Kraft wünschen. Und ganz konkret möchten wir den Ehrenamter*innen der Aktion Biesenbach Danke sagen, die auch in 2022 wieder mit großem Einsatz Essenstüten für Menschen auf der Straße gepackt haben.
Die aktuelle Dezember-Ausgabe wollen wir unseren Leserinnen und Lesern ganz besonders ans Herz legen, die ab heute aufs Kölns Straßen erhältlich ist und in Kooperation mit der Literaturszene Köln entstanden ist. Dafür nämlich hat Christina Bacher die bekannte Literaturkritikerin Elke Heidenreich und einen unserer belesenen Strassenzeitungsverkäufer Lothar Schmieding zum Gespräch ins Literaturhaus geladen. Außerdem haben sich sechs renommierte Autorinnen und Autoren aus Köln Gedanken zum Thema Hoffnung gemacht und exklusiv Texte verfasst – namentlich sind das Brigitte Glaser, Seyda Kurt, Enno Stahl, Sabine Schiffner, Leo Leowald und Samy Challah. Mehr Gehalt in einem Heft geht nun wirklich nicht. Apropos Gehalt: Mit dem Kauf eines Straßenmagazins unterstützt Ihr den einzelnen Verkäufer und mit einem Abo das soziale Projekt, das seit 30 Jahren von der Oase herausgegeben wird. Übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk so ein Jahresabo, oder?
Heute gibt es eine kleine Vorschau auf unsere Novemberausgabe die morgen erscheint. Wir finden, es ist eine besonders schöne und wichtige Ausgabe geworden, in der es um Vorbilder und Held*innen aus Köln geht und zwar diejenigen, die eher im Stillen ihre Arbeit tun. Laura Hofschlag hat beispielsweise Juttas Suppenküche am Dom besucht und ein schönes Porträt über Jutta Schulte geschrieben. Karin Volberg hat sich mit dem Sohn von Jean Jülich – Marco – getroffen und mit ihm über seinen berühmten Vater gesprochen, der zu den Edelweißpiraten gehörte. Und Christiane Rath hat sich mit dem „German Doctor“ Volker Petersen beschäftigt, der lange in Kambodscha gearbeitet hat. Wir wümschen viel Vergnügen beim Lesen!
Im politischen Diskurs wird zur Zeit viel darüber gesprochen, dass man „Obdachlosigkeit nicht mehr hinnehmen“ oder „Obdachlosigkeit vermindern“ oder gar „abschaffen möchte“ – dahingehend gehandelt wird kaum. Jetzt fordern Akteur*innen wie der Kölner Rainer Kippe einen konkreten Plan vonseiten der Stadt, wie man die Vorgaben der Bundesregierung in die Tat umsetzen will. Eine Hilfe könnte das Interview mit Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sein, das unser Hamburger Kollege Benjamin Laufer geführt hat. „Wenn wir es gut anstellen, wird 2030 jeder Mensch, der ein Obdach sucht, eines bekommen können“, sagt sie und möchte sich zunächst um die Familien kümmern. In der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe kann man das Gespräch nun nachlesen. Ab heute auf Kölns Straßen! Außerdem im Heft: Ein tolles Hunde-Special mit Titelmodel Emma auf dem Cover.
Wer noch nie ein Menschennest gebaut hat, dem ist zu sagen, dass das ein ordentliches Stück Arbeit bedeutet: Wie ein Vogel muss man jedes Ästchen im Wald aufheben, einsammeln und – selbstverständlich ohne Kordel oder Draht – zusammenflechten. Beim Aktionstag vom DRAUSSENSEITER letzten Freitag – anlässlich des 30. Jubiläums des Straßenmagazins – konnte man der Künstlerin Christiane Rath über sechs Stunden dabei zuschauen, um später selbst ein wenig Nestwärme zu erfahren. Außerdem gab es eine Offene Redaktionssitzung und Lesungen von Christiane Rath, Christina Bacher und Mirijam Günter. Danke an Neustart Kultur, die die Lesungen ermöglicht haben und allen, die den weiten Weg zur OASE auf sich genommen haben – mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß.
Und wieder pünktlich zum Monatsanfang ist eine neue gehaltvolle Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER erschienen – darin ein ausführliches Interview mit Eric Pfeil, dem mit seinem Buch „Azurro – Mit 100 Songs durch Italien“ ein Bestseller gelungen ist und dem dazu passenden Rezept einer Caponata von Foodstylistin Julia Floss. Außerdem hat Chefredakteurin Christina Bacher mit Petra Metzger gesprochen, die neue Vorsitzende des Vereins Arche e.V., der sich stark am Wiener Platz engagiert und sich um Spenden bemüht, um sie an andere Vereine weiterzugeben, die sich für die Bedarfe Wohnungsloser einsetzen. „Kein Verein kann die Not in dieser Stadt alleine bewältigen,“ sagt die seit Jahren sozial engagierte Frau in der September-Ausgabe. Das Heft gibt es ab sofort auf Kölns Straßen und in ausgesuchten Buchhandlungen und im Abo.
Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums lädt die PSD Bank West eG 150 Menschen aller Altersklassen aus verschiedenen gemeinnützigen Einrichtungen (Wohnungslosen- und Seniorenhilfe, Inklusion und Jugendhilfe) ins RheinEnergieSTADION zum DFB-Pokalspiel Viktoria Köln gegen Bayern München ein. Nun hat die PSD Bank West eG als Partner der Viktoria im Namen der Stiftung Vereint! 150 Tickets für das DFB-Pokalspiel übergeben stellvertretend an Petra Hastenteufel, Streetwork Wohnungslosenhilfe von Oase Benedikt Labre e. V. und Jochen Schäfer, Sozialraumkoordination Diakonie Michaelshoven e. V., statt. Neben Viktoria Kölns Geschäftsführer Axel Freisewinkel war auch Cheftrainer Olaf Janßen dabei, als René Königshausen die Tickets übergab. Streetworkerin Hastenteufel zeigte sich begeistert: „Eine solche Partie live im Stadion mitzuerleben, ist für viele Obdachlose ein Herzenswunsch, den wir ihnen nun erfüllen können.“ Wir wünschen allen, die zum Spiel gehen, viel Spaß!
Hurra! Der DRAUSSENSEITER wurde nominiert für den Award 2022 des Internationalen Network of StreetPapers (INSP) für den weltweit (!) besten Beitrag eine*r Straßenzeitungserkäufer*in: Linda Rennings – selbst jahrelang obdachlos – hat für unser Kölner Straßenmagazin eine regelmäßige Kolumne aus der Sicht ihres Hundes Clayd geschrieben. Der ungewöhnliche Blickwinkel des Tiers, das sie aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet hat, erzählt von dem Alltag seines 59jährigen „Dosenöffners“ – der Frau nämlich, die jahrelang auf dem Friedhof in der Nähe des Grabs ihrer Großmutter „Platte“ machte und sich dann mithilfe einzelner Menschen und viel eigener Kraft ins Leben zurück kämpfen konnte. Die Jury-Begründung: „Der Beitrag ist kreativ, innovativ und gut durchdacht – und er erfordert Mut. Der Beitrag hat die Kraft, die öffentliche Wahrnehmung von Armut, Obdachlosigkeit und Ausgrenzung zu verändern.“ Also Empowerment in bester ursprünglicher DRAUSSENSEITER- bzw. OASE-Tradition.
Endlich gibt es mal wieder eine öffentliche „Bürger- und Berbertour“, zu der sich jede*r Interessierte ab sofort Tickets sichern kann.
Wer schon immer mal hinter die Kulissen des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER schauen wollte, kann dies am 26.8.2022 ab 15 Uhr tun.
Statt Weihnachtsfeier, die coronabedingt abgesagt werden musste, wurde nun bei sommerlichen Temperaturen vor der OASE der Grill angeworfen. So feierten OASE-Vorstand und Team gemeinsam letzten Dienstag diese doch aufregende Zeit, die jedoch nicht nur von der Sperrung der Drehbrücke und den Sorgen um den noch offenen Standort geprägt ist, sondern auch von neuen und bewährten Projekten der OASE, die sich seit mehr als 30 Jahren für Menschen in sozialen Schwierigkeiten einsetzt: Unter anderem mit Wohnhäusern und Wohnprojekten, dem Strassenmagazin DRAUSSENSEITER, den Sozialen Stadtrundgängen, den engagierten Streetworker*innen, der Ambulanten Begleitung und dem Offenen Treff, wo die Aktion Biesenbach regelmässig Butterbrote ausgibt. Das kleine interne Sommerfest war eine schöne Gelegenheit, sich mal wieder auszutauschen und nun gestärkt in den Sommer zu starten.
Am 14./15. Juli 2021 hatte die Ahr ihr folgenreichstes Hochwasser seit Menschengedenken. Auch im Ortsteil Gemünd, wo die Flüsse Olef und Urft zusammenkommen, war der Wasserpegel sehr hoch. So wurden Atelier und Wohnhaus der Künstlerin Mona Dia in Gmünd stark in Mitleidenschaft gezogen, ihre Existenz nahezu in wenigen Stunden zerstört. Schonungslos und ehrlich erzählt sie uns in der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe – ein Jahr später – davon, wie es ihr seither ergangen ist und wie viel ihr ihre Zwillingsschwester Katja Franke gerade in diesen schweren Zeiten bedeutet. Eine gehaltvolle Ausgabe, die nun zwei Monate zu haben ist – auf der Straße, im Abo und in ausgewählten Buchhandlungen.
Was für ein furioser Abend für die Leute vom „DRAUSSENSEITER & Friends“: Anlässlich des 30. Geburtstags des Straßenmagazins, das von der OASE herausgegeben wird, wurde am 15.6.2022 ins legendäre M22 in Deutz zum bunten Abend geladen. Im Rahmen des Deutzkulturfestivals traten neben Schauspielerin Isabella Archan und Comedian Heinz G. Gröning auch Blues-Ikone Richard Bargel auf. Christina Bacher, seit 16 Jahren Chefredakteurin des Blatts, moderierte den Abend und stellte einige Straßenzeitungsverkäufer vor, die gekommen waren. Herzlichen Dank für die unglaublich vielen Glückwünschen – per Post, Whatsapp und natürlich auch persönlich, den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und der treuen Leserschaft. Danke.
Danke, Thomas Dahl, für den Artikel zum 30. Jubiläum des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER, der heute im Kölner Stadt-Anzeiger zu lesen ist. Das Heft wurde vor 30 Jahren von Obdachlosen gegründet und wird seitdem von dem Verein OASE – Benedikt labre e.V. herausgegeben. Das Straßenmagazin ermöglicht momentan rund 30 Menschen eine niedrigschwellige Tätigkeit und eine Tagesstruktur.
Mit angehenden Erzieher*innen des Miltred-Scheel-Berufskollegs in Solingen waren wir auf den Spuren des doppelten Stadtplans unterwegs. Rico und Lothar erzählten aus ihrem bewegten Leben und wie es sich anfühlt, „Platte“ zu machen und warum der Eigelstein früher ein heißes Pflaster war. Die spannende Stadtführung endete am Appelhofplatz, wo unter der Woche abends um 21 Uhr von der Emmaus-Gemeinschaft eine warme Suppe ausgegeben wird.
Stolz kündigen wir hiermit das 30. Straßenzeitungsjubiläum des DRAUSSENSEITER an und laden herzlich am 15.6. um 19.30 Uhr ins M22 (Mathildenstraße 22 in Deutz). Dort wird im Rahmen des Deutzkulturfestivals ein bunter Abend mit illustren Gästen stattfinden. Neben Chefredakteurin Christina Bacher, die durch den Abend führen wird, sind Blues-Ikone Richard Bargel, Schauspielerin Isabella Archan und der Comedian Heinz Gröning geladen. Der Eintritt ist frei!
Seit im Sportpark Höhenberg im Oktober 2021 die drei großen Vereine 1.FC Köln, Viktoria Köln und Fortuna Köln gegeneinander für den guten Zweck angetreten sind, steht dem Verein OASE e.V. ein Notfallfonds in Höhe von 12.500 Euro zur Verfügung, den die Sozialarbeiter*innen unbürokratisch und niederschwellig einsetzen können, um Menschen auf der Straße zu helfen. So konnte nun auf Vermittlung der Streetworkerin Friederike Bender wieder einer obdachlosen schwangeren Frau aus Bulgarien geholfen werden, indem ihr die Rückreise zu ihrer Familie ermöglicht wurde. Inzwischen hat sie rückgemeldet, dass sie wohlbehalten angekommen und kurz darauf glückliche Mutter eines kleinen Jungen geworden ist. Außerdem konnte ein neuer Reisepass für eine tschechische Frau beantragt werden, die dadurch zeitnah eine Arbeitsstelle antreten konnte. Herzlichen Dank nochmal an alle, die auf dem Spielfeld für die gute Sache angetreten sind!
Ricos erste Bürger- und Bürgerführung liegt nun hinter uns, an seiner Seite der erfahrene Lothar – beides ausgewiesene Experten der Straße. Der soziale Stadtrundgang wurde gebucht vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. – eine tolle Gruppe. Ganz herzlichen Dank auch für die Fotos! Begleitet wurden wir außerdem von einem WDR-Team. Schön, dass unsere Touren nun nach zweijähriger Pause wieder starten können.
Neben
Nicht nur in Zeiten der Pandemie ist die medizinische Versorgung sozial ausgegrenzter Menschen ein brisantes Thema. Neben dem Mobilen Medizinischen Dienst des Gesundheitsamts existiert zum Glück eine Vielzahl privater ehrenamtlicher Initiativen, die sich um die medizinische Grundversorgung dieser Menschen kümmern. Der DRAUSSENSEITER hat schon mehrere dieser Projekte und die tragenden Vereine dahinter vorgestellt. Ein ganz neues Projekt wird nun von dem 2020 gegründeten Verein CAYA e.V. (Come As You Are) auf den Weg gebracht. Gründer des Vereins ist Prof. Dr. Mark Oette, Chefarzt für Innere Medizin im Severinsklösterchen – Karin Volberg hat mit ihm über seine wichtige Arbeit gesprochen. Auf dem Umschlag setzen wir mit einem Foto zu Cornel Wachters Aktion „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, an der wir ebenfalls beteiligt waren, ein deutliches Zeichen für den Frieden.
Dan, der aus Rumänien kommt und zur Zeit in der Einrichtung in der Vorgebirgsstraße untergekommen ist, ist stark hörgeschädigt. Das macht ihm den eh schon schweren Alltag nicht gerade leichter. Auf Vermittlung der OASE-Streetworkerin Friederike Bender und in Kooperation mit einer Kulturmittlern der Caritas wurde dem rumänischen Landsmann nun ein Hörgerät übergeben. Möglich wurde diese Anschaffung durch den Notfallfonds, den der PSD-Cup im letzten Jahr möglich gemacht hat: Im Sportpark Höhenberg traten im Oktober 2021 die drei großen Vereine 1.FC Köln, Viktoria Köln und Fortuna Köln gegeneinander für den guten Zweck an. Insgesamt wurden 50.000 Euro erspielt, davon gingen 12.500 Euro an die Einrichtung OASE Benedikt Labre e.V. für einen Notfallfonds, der Obdachlosen schnell und unbürokratisch helfen soll. Im Namen von Dan und all den anderen einen herzlichen Dank!
Die einen sammeln Stofftiere, die anderen Komplimente, manche Vasen oder einfach nur schöne Worte. Sammeln, so die Aufräumexpertin Unmani Kuchinsky, gehört zur evolutionären Grundausstattung des Menschen, die unserer Spezies zeitweise das Überleben gesichert hat. Wenn das Horten jedoch pathologisch wird, ist Hilfe vonnöten. Wir haben mit der Sozialpädagogin aus Köln darüber gesprochen, an wen man sich in der Not wenden kann und darüber, dass die Wohnung oft als Spiegel der eigenen Befindlichkeit herhalten muss. Die gehaltvolle Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen!
Pünktlich zum Jahresbeginn ist die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe erscheinen. Diesmal wird das TIEMO vorgestellt, das als mobile Tierarztstation wertvolle Arbeit leistet. Auf Initiative von Lutz Wingerath können so auch Tiere behandelt werden, deren (obdachlosen) Besitzer*innen das notwendige Budget fehlt. Außerdem hat sich das Redaktionsteam mal in der Einrichtung vom SKM in der Vorgebirgsstraße umgeschaut. Dort besteht für wohnungslose EU-Bürger*innen ohne Sozialleistungsansprüche ein Übernachtungsangebot. Die 90 Plätze werden hauptsächlich von Menschen aus Osteuropa dankbar angenommen, die hier zur Zeit keine Bleibe haben.
Die Freude war groß, als Mitarbeiter der Dr. Peter Deubner-Stiftung kurz vor Weihnachten 60 neue, warme Wollhandschuhe in der OASE vorbeigebracht haben, um obdachlosen Menschen in den kalten Wintertagen eine Freude zu machen. Insgesamt hatte die Stiftung, die auch das Kölner Obdachlosen-Frühstück organisiert, 500 Handschuhe an verschiedene Einrichtungen für Bedürftige gespendet. Im Namen aller OASE-Besucher*innen sagen wir Danke für die Unterstützung! Auf dem Bild sieht man Theo und Thomas, die die Ersten waren, die sich über diese Spenden gefreut haben!
Auch in diesem Jahr konnte die Charity Tree Veranstaltung der Gothaer Finanzholding AG stattfinden, bei der heute liebevoll eingepackte Geschenke an die OASE übergeben wurden. Hier können sie ab nächste Woche abgeholt werden. Die persönlichen Wünsche waren vorab von den Sozialarbeiter*innen der OASE eingesammelt worden.
Andreas Rettig (Vorsitzender der Geschäftsführung beim FC Viktoria Köln 1904) und seine Kollegin Lisa Schiepan haben dem Verein OASE – Benedikt Labre e.V. eine Spendensumme von 12.500 Euro übergeben, die schnell und unbürokratisch im Sinne eines Notfallfonds obdachlosen Menschen zugute kommen soll, die diese Hilfe gerade in diesen Zeiten dringend benötigen. „Diese Unterstützung tut den Menschen gerade in diesen Zeiten unglaublich gut. Wir können so für die obdachlosen Menschen Hörgeräte, Schlafsäcke und Handschuhe kaufen, um die größte Not zu lindern“, zeigte sich Friederike Bender, OASE-Streetworkerin, sehr erfreut. Das Geld stammt aus dem Erlös des PSD-Bank Cups, bei dem die drei größten Fussballclubs – 1. FC Köln, Viktoria Köln und Fortuna Köln – gegeneinander angetreten sind, um die gute Sache zu unterstützen. Insgesamt sind bei dem Spiel im Sportpark Höhenberg im Oktober 50.000 Euro zusammen gekommen. (Foto: Viktoria Köln)


Bei der Mitglieder-Vollversammlung des Vereins OASE Benedikt Labre e.V. wurden am 9. November 2021 Annelie Bartonitschek und Claudia Betzing einstimmig im Amt bestätigt und Ralf Böddingmeier als neues Vorstandsmitglied einstimmig hinzu gewählt. Wir gratulieren ganz herzlich!











Seit Anfang März findet zwei Mal am Tag – jeweils um 10 und um 13 Uhr – eine Postausgabe vor der Drehbrücke statt, die mindestens bis zum Jahresende geschlossen bleibt. Außerdem können Straßenzeitungsverkäufer dort ihre Zeitungen abholen. Durch die Brückensanierung entsteht für die vielen Besucher der Einrichtung ein erheblicher Umweg. Das Angebot trägt so dazu bei auch in den kommenden Monaten die Menschen zu erreichen, für die die Oase da ist.








Das Kölner Strassennetz tagte im November coronabedingt per Jitsi an den Bildschirmen. Der Kreativität des Arbeitskreises tat das keinen Abbruch: Denn wo dieses Jahr schon der Nikolaustag unter der Brücke ausfallen muss, wurde eine neue Idee ausgeheckt, die schon bald verraten wird. Am besten, ihr besorgt euch schonmal bunte Kreide, Leute.




