Stell dir vor, ein Haus steht in Flammen und ein Mensch ist noch im oberen Stockwerk. Man würde doch alles tun, um ihn zu retten. Man würde die Feuerwehr rufen, laut um Hilfe schreien oder sich sogar selbst in Gefahr begeben. Man würde sicher nicht kopfschüttelnd nach Hause gehen, weil man den Geruch der Flammen unangenehm findet oder gerade keine Lust auf Stress hat. Wenn obdachlose Menschen sichtbar in großer existentieller Not sind, scheint die öffentliche Wahrnehmung – von wenigen Ausnahmen abgesehen – seltsamerweise anders zu funktionieren. Am 2. Juni um 19 Uhr ist DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher zu diesem Thema als Gast in der Karl-Rahner-Akademie: In der Reihe „Mitreden“ lädt sie – an der Seite des Theologen und Supervisors Hans-Karl Krey – im Anschluß zur Diskussion ein. Für Interessierte findet vorher ein Sozialer Stadtrundgang mit „Experten der Straße“ statt.Mitreden … über Obdachlosigkeit
Stell dir vor, ein Haus steht in Flammen und ein Mensch ist noch im oberen Stockwerk. Man würde doch alles tun, um ihn zu retten. Man würde die Feuerwehr rufen, laut um Hilfe schreien oder sich sogar selbst in Gefahr begeben. Man würde sicher nicht kopfschüttelnd nach Hause gehen, weil man den Geruch der Flammen unangenehm findet oder gerade keine Lust auf Stress hat. Wenn obdachlose Menschen sichtbar in großer existentieller Not sind, scheint die öffentliche Wahrnehmung – von wenigen Ausnahmen abgesehen – seltsamerweise anders zu funktionieren. Am 2. Juni um 19 Uhr ist DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher zu diesem Thema als Gast in der Karl-Rahner-Akademie: In der Reihe „Mitreden“ lädt sie – an der Seite des Theologen und Supervisors Hans-Karl Krey – im Anschluß zur Diskussion ein. Für Interessierte findet vorher ein Sozialer Stadtrundgang mit „Experten der Straße“ statt.