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Hut geht rum bei „Nix för lau“

Gestern wurde im Piranha der wunderbare Film „Nix för lau“ über die Kölner Band Brings gezeigt. Im Anschluss daran ging der Hut für die OASE rum und es kamen 400 Euro für die Einrichtung zusammen, die seitmehr als 30 Jahren wohnungslosen Menschen eine Stütze ist. Besonderer Dank geht an Andreas „Happy“ Fröhlich und sein Team für die tolle Idee, den Film zu den menschen zu bringen. An Lutz vom Piranha, der uns seit vielen Jahren unterstützt und an Peter Brings, der den Film mit einer kleinen Ansprache eröffnete.

Warme Socken für Bedürftige

Mit viel Liebe gestrickt und so eingepackt, dass man in der Not direkt drauf zugreifen kann: Auch in diesem Winter wartete die Familie von Vorstandsmitglied Claudia Betzing wieder mit einer Spende von selbstgestrickten, warmen Socken auf. Diese werden in der OASE  während der kalten Jahreszeit ganz sicher die Richtigen treffen. Herzlichen Dank dafür! (cb)

 

OASE-Vorstand bestätigt

Bei der Mitglieder-Vollversammlung des Vereins OASE Benedikt Labre e.V. wurden am 9. November 2021 Annelie Bartonitschek und Claudia Betzing einstimmig im Amt bestätigt und Ralf Böddingmeier als neues Vorstandsmitglied einstimmig hinzu gewählt. Wir gratulieren ganz herzlich!

 

DRAUSSENSEITER-Ausgabe zum Thema Gerechtigkeit

Rund die Hälfte der in Köln inhaftierten Wohnungslosen ist in Haft, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen konnte.
Die Justiz hat dafür die Bezeichnung „Ersatzfreiheitsstrafe“ erfunden. Die andere Hälfte wurde direkt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt – mehrheitlich ebenfalls wegen sogenannter Bagatelldelikte. Da die Strafen dafür relativ kurz sind, kann davon ausgegangen werden, dass jährlich mehr als 20.000 Wohnungslose für Tage, Wochen oder Monate ins Gefängnis kommen.
Klaus Jünschke geht in seinem ausführlichen Artikel „Gefängnisse sind Armenhäuser geblieben“ in der Geschichte weit zurück, um bedauernd festzustellen, dass sich die Missstände seit damals nur unwesentlich geändert haben. Unsere neue Ausgabe zum Thema GERECHTIGKEIT gibt es ab dem 1. November 2021 auf Kölns Straßen. Gute Lektüre!

Neuer DRAUSSENSEITER erschienen

Die Bibliotheksforschung hat sich bisher eher selten dafür interessiert, ob und wie Menschen mit wenig Geld oder Wohnungslose Bibliotheken nutzen oder welche Angebote es für sie gibt. Unsere Kollegin Silvia Rizzi hat sich in Stuttgart, Nürnberg, Düsseldorf und Köln unter Betroffenen umgehört, wie deren Bedarfe sind und wie man ihnen entgegenkommen könnte. Wir haben außerdem mit Frau Dr. Hannelore Vogt, der Leiterin der vielfach ausgezeichneten Kölner Stadtbibliothek, gesprochen, welche Funktion eine Bücherei neben der Ausleihe von Büchern und Medien für die Bürger*innen haben kann. Dieses wunderbare Heft gibt es ab heute auf Kölns Straßen, in ausgewählten Buchläden und im Abo.

Herzlichen Dank für die Spende!

Auf dem Foto (von vorne links nach rechts): Ursula Wirtz (Aktion Biesenbach), Ingrid Schumacher (Deutzer Caritasverein), Rosemarie Peters (Aktion Biedenbach), Ingos Leis (OASE).

Vom 14.3.2021-16.3.2022 feiert die katholische Kirche in Köln das Gedenkjahr „1000 Jahre Heribert von Köln“ unter dem Leitwort „Gerechtigkeit. Macht. Frieden“, denn der in Köln verstorbene Erzbischof setzte sich bereits vor 1000 Jahren gezielt für Gerechtigkeit und Frieden ein. Weil er zudem ein großes Herz für Arme gehabt haben soll, hat nun der Deutzer Caritaskreis in Kooperation mit der Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln eine Spende über 2000 Euro an die Einrichtung Oase – Benedikt Labre e.V. übergeben. Die Einrichtung kümmert sich seit mehr als 30 Jahren um die Belange von wohnungslosen Menschen und hat ihren Sitz ebenfalls in Deutz.

Benefizkonzert im Piranha

Harald van Bonn lud gestern unter dem Motto „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ Marie Bascoul, Stephan und Maria Brings, Danny Prill und Christina Bacher auf die Bühne im legendären Piranha und ließ – wie jedes Jahr – für die OASE den Hut rumgehen. Die Auszählung läuft noch – letzter Stand um Mitternacht: Mehr als 1100 Euro für die gute Sache. Hammer! Danke allen, die da waren.

Auch an Lutz, den wunderbaren Gastgeber! ?

DRAUSSENSEITER-Ausgabe erschienen

Als der obdachlose Herr K. eines Tages nicht mehr an seinem Platz am Chlodwigplatz steht, begibt sich Ingrid Bahß auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn in der Cafeteria vom Johannishaus, wo er ein Zimmer bezogen hat. Hier besucht sie ihn nun regelmäßig und so entsteht aus einer flüchtigen Begegnung eine jahrelange Freundschaft. Inzwischen ist Herr K. verstorben, vergessen ist er jedoch nicht. Wir erzählen seine Geschichte.

Außerdem haben wir uns mit dem Housing First-Projekt vom Vringstreff beschäftigt und uns mit Andreas getroffen, der als einer der ersten in Köln davon profitieren durfte.

Die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe erscheint zum 1. September 2021!

Spende übergeben!

Spende der Gothaer Systems GmbHMit einer Spende von 4.000 Euro hat die Gothaer Systems GmbH, Konzern-IT der Gothaer Versicherung in Köln, das Engagement der OASE als gemeinnütziger Verein für die Belange von Menschen in Wohnungsnot unterstützt. Die Spendensumme entstand aus dem pandemiebedingten Wegfall der firmeninternen Weihnachtsfeiern. „Durch die Umstellung auf virtuelle Alternativen konnten wir das geplante Budget für die Abteilungsfeste sparen und freuen uns nun sehr, dieses für einen guten Zweck an die OASE Köln Benedikt Labre e.V. sowie an drei weitere gemeinnützige Organisationen spenden zu können“, erklärt Rainer Paasche, Bereichsleiter Projektmanagement Services bei der Gothaer Systems und Initiator der Spendenaktion. Harald van Bonn, Mitarbeiter der Gothaer Systems und langjähriger Unterstützer des Vereins, überreichte den Spendenscheck persönlich an den OASE-Kollegen Andreas Ketzer. An der Auswahl der Spendenempfänger waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv beteiligt: Im Intranet durften sie Organisationen, die ihnen persönlich am Herzen liegen, als Empfänger vorschlagen. Nach einer ebenfalls von den Mitarbeitenden durchgeführten Abstimmung, wählte das Unternehmen die vier Organisationen mit den meisten Votings aus.

Shuttle zu den Poller Wiesen

Ein Dieselkleinbus rettet ab heute die Anbindung von der Oase zur Außenwelt – siehe auch ein Artikel im heutigen KSTA. Und tatsächlich: Diverse Besucher*innen und Mitarbeiter*innen der Einrichtung, aber auch Spaziergänger*innen, haben das kostenfreie Angebot der Stadt heute bereits genutzt.

Jubiläumsausgabe erschienen!

Anläßlich des 30. Jubiläums des Vereins OASE – Benedikt Labre e.V. erscheint zum 1. Juli nun unsere Sommerausgabe – gespickt mit Grußworten und Glückwünschen zum großen Jubiläum, u.a. von Bürgermeisterin Henriette Reker, Sozialdezernent Harald Rau, Loss mer singe-Moderator Harald van Bonn, Judith Knabe vom Kölner Strassennetz oder auch Bestseller-Autorin Melanie Raabe. Außerdem schauen in dem Heft Weggefährt*innen wie Ingrid Ahlers, Tamara Klein und Frank Überall zurück auf die vergangenen Jahre, die die OASE für Wohnunglose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten immer eine wichtige Anlaufstelle gewesen ist. Bereits im Hinblick auf die Bundestagswahl haben wir gemeinsam mit anderen Straßenzeitungen – nach Robert Habeck, Christian Lindner und Olaf Scholz – nun auch den Kanzlerkandidaten der CDU Armin Laschet mit Fragen gelöchert. Eine gehaltvolle Ausgabe, die in keinem Kölner Haushalt und auf keiner „Platte“ fehlen darf, nicht wahr?

Bitte unterstützt unsere Straßenzeitungsverkäufer*innen und kauft ihnen ein Exemplar ab. Um das Projekt zu unterstützen, könnt ihr den DRAUSSENSEITER selbstverständlich auch abonnieren.

Rückblick auf 30 Jahre OASE

Foto: Oase

Vor 30 Jahren gründete Karl-Heinz Kreutzmann (1943-1999) mit Gleichgesinnten die OASE in einem Raum der Herz-Jesu-Gemeinde am Zülpicher Platz. Heute im Rechtsrheinischen verortet, gilt die Einrichtung nach wie vor als wichtige Fachberatungsstelle mit Offenem Treff und Kleiderkammer für Wohnungslose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Im Jahr 1992 wurde dann die BANK EXTRA, das Vorgänger-Heft vom DRAUSSENSEITER, gegründet.

Singen für den guten Zweck!

In diesem Jahr wären die beliebten Benefiz-Veranstaltungen „Singe för jod“ in die 5. Runde gegangen. Trotz oder gerade in diesen besonderen Zeiten gab es dennoch symbolische FÖR JOD PAKETE im Wert von 5 €, 20 € oder 50 € im Webshop-Angebot – nur, dass eben diesmal kein Paket das Lager verlassen hat. Die Spendensumme in Höhe von 1900 Euro, die zusammenkam, wurde unter vier Institutionen aufgeteilt – an die OASE gingen davon 475 Euro. Allen, die die Aktion unterstützt haben, auch von unserer Seite ein großes Dankeschön!

„Schenke ein Lächeln“ spendet 650 Masken für Bedürftige!

Schenke ein LächelnEin Lächeln bedeutet Herzenswärme und eine Maske Schutz vor Ansteckung – eine lebensbejahende Kombi also, von der die Einrichtung OASE – Benedikt Labre e.V. nun aufgrund einer großzügigen Spende des gemeinnützigen Unternehmens „Schenke ein Lächeln“ profitieren konnte. Die Wolfsburger spendeten insgesamt über 650 FFP-2-Masken, die an Kunden der OASE – wie Lothar und Kalle – und an die Verkäufer des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER verteilt wurden. „Damit konnten wir alle gut versorgen, die Bedarf hatten“, freut sich auch Sozialarbeiter Ingo Leis über die Aktion. (cb)

Aktueller Draussenseiter ausgeliefert!

Fussläufig„Es würde alles besser gehen, wenn man mehr ginge“ – das hat schon Johann Gottfried Seume im Jahr 1801 gesagt. Der Schriftsteller ist auf derselben Route wie Goethe gereist, allerdings weitestgehend zu Fuß und nicht mit der Kutsche. Auch „unsere Leute“ – die Straßenzeitungsverkäufer*innen, Berber*innen und Menschen ohne Wohnung – sind häufig tagein, tagaus – ohne Verkehrsmittel unterwegs. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe vornehmlich mit dem Thema der Schuhwahl im Speziellen und dem Unterwegssein im Besonderen.

Außerdem haben wir im Hinblick auf die Bundestagswahl – nach Robert Habeck im April – nun auch mit Olaf Scholz gesprochen. Der SPD-Spitzenkandidat versprach im Interview mit Annette Bruhns den Bau von 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr sowie die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro.

ZUSÄTZLICHES Angebot: Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der Drehbrücke (an der Siegburgerstraße)

Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der DrehbrückeSeit Anfang März findet zwei Mal am Tag – jeweils um 10 und um 13 Uhr – eine Postausgabe vor der Drehbrücke statt, die mindestens bis zum Jahresende geschlossen bleibt. Außerdem können Straßenzeitungsverkäufer dort ihre Zeitungen abholen. Durch die Brückensanierung entsteht für die vielen Besucher der Einrichtung ein erheblicher Umweg. Das Angebot trägt so dazu bei auch in den kommenden Monaten die Menschen zu erreichen, für die die Oase da ist.

Selbstverständlich hat die Kontakt- und Beratungsstelle mit ihren Unterstützungsangeboten weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet und zwar montags (9-13 Uhr), dienstags (9-16 Uhr), donnerstags (9-16 Uhr) und freitags (9-13 Uhr). Für eine telefonische Kontaktaufnahme ist das Team unter 0221/9893530 zu erreichen.

 

D’r Zoch kütt

D'r Zoch küttAuch die OASE ist mit zwei Wagen dabei, wenn es heute auf YouTube heißt „De Zoch kütt!“ Wir fordern – zur Musik von Decke Trumm – mehr „Öffentliche Toiletten“ und „Wohnraum für Alle“.

Danke, Harald und Daniel, für diese tolle Idee und die liebevolle Umsetzung …. alaaf!

https://www.youtube.com/watch?v=ppbx4fNSzyw

DRAUSSENSEITER-Ausgabe zur Kreativität

Kreativität„Motivation ist eine unzuverlässige Freundin“, sagt Bestseller-Autorin Melanie Raabe im Interview mit Markus Düppengießer. Das Gespräch über Kreativität und die Gabe, Rückschläge zu überwinden, könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER nachlesen. Ausserdem hat Christiane Rath die Rurtal-Werkstätten in Düren besucht und Ingrid Müller-Münch hat uns wieder ein paar brillante Krimitipps zur Verfügung gestellt. Das Heft wird übrigens wegen des Lockdowns bis Ende Februar verkauft – ihr könnt Euch also mit Zeit und Muße an die Lektüre machen.

OASE sucht dringend neue Räume

OASE sucht dringend neue RäumeDer Benedikt-Labre e.V.- OASE ist ein gemeinnütziger Verein in Köln-Deutz und bietet seit dreißig Jahren Hilfen für Wohnungslose und Andere an. Aufgrund der längerfristigen Schließung der Drehbrücke, wird dringend eine neue Immobilie im Rechtsrheinischen gesucht, bevorzugt in Deutz oder Poll mit guter Anbindung an den ÖPNV. Die Räumlichkeiten sollten über einen größeren Aufenthaltsraum und Nebenräume verfügen. Notwendig sind Anschlüsse oder Anschlussmöglichkeiten für Sanitäranlagen (Toiletten, Dusche) und ein Küchenbereich. Da weitere Bedarfe für mindestens 3 Büroräume bestehen, kommen auch größere Objekte in Frage. Die Kosten sollten den ortsüblichen Rahmen nicht überschreiten.

 

Kontakt:

info@oase-koeln.de

Herr Leis 0221/989353-12

Charity Tree bringt viel Freude

Charity Tree bringt viel FreudeSelbst unter den erschwerten Bedingungen des Lock-Downs und trotz Home-Office konnte auch in diesem Winter die Charity Tree Veranstaltung der Gothaer Finanzholding AG zugunsten der OASE stattfinden. Nachdem zunächst in Gesprächen durch die Sozialarbeiter*innen die Wünsche der Menschen abgefragt wurden, die sonst wenig Chance auf ein Weihnachtsgeschenk haben, konnten kurz vor dem Fest 50 liebevoll verpackte Geschenke in die OASE abgegeben und an die Bedürftigen verteilt werden. Im Namen aller ein ganz herzliches Dankeschön für diese besondere Aktion! Und: Alle, die ihr Geschenk noch nicht abgeholt haben, sollten das bitte ganz bald tun. Ab dem 1.2.2021 wird nämlich die Drehbrücke geschlossen, was einen Zugang zur OASE immens erschweren wird.

 

Danke – Gezeitenhaus!

Danke – Gezeitenhaus!Heute wurde – bereits im vierten Jahr – eine Spende des Gezeiten Hauses auf Schloß Eichholz an die OASE übergeben. Sabrina Volkwein ließ es sich nicht nehmen, die Spende über 520 Euro, die die Mitarbeiter*innen der Psychatrischen Klinik in Wesseling für das Frühstücksangebot der OASE gesammelt haben, persönlich zu übergeben. Zudem hatte der Bürolieferant Obbo noch eine große Kiste Tee, Kaffee und Plätzchen an Bedürftige mitgegeben. Wir sagen Danke von Herzen!

Auszeichnung für Christina Bacher vom Kunstfonds NRW

Logo der Kunststiftung NRWChristina Bacher, die seit 15 Jahren als Chefredakteurin beim Strassenmagazin DRAUSSENSEITER verantwortlich zeichnet, ist in diesem Jahr mit dem Sonderfonds der Kunststiftung NRW zum Thema „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“ ausgezeichnet worden. Der Frage, wie Obdachlose durch die Coronakrise kommen und wie diese besondere Zeit ihren Alltag verändert, ist die Journalistin nun in einer Artikelserie nachgegangen, die man im DRAUSSENSEITER nachlesen kann.

Nikolausaktion vom Kölner Strassennetz

Nikolausaktion vom Kölner StrassennetzStatt der bereits jährlich durchgeführten „Nikolausaktion unter der Brücke“ für Obdachlose ruft das Kölner Strassennetz ab dem 4.12.2020 alle Bürger*innen auf, mit Kreide Botschaften an Menschen auf der Straße zu hinterlassen – ob vor der eigenen Haustür oder in der Innenstadt, ob auf einer Treppe oder in einer dunklen Ecke. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, um den öffentlichen Raum am Nikolaustag schöner und bunter zu machen für diejenigen, die darin leben. Schön wäre es, wenn die unterschiedlichen Wünsche auf Instagram unter dem #strassennetz gepostet würden. Sehr gerne können die bunten Fotos auch ans Straßenmagazin DRAUSSENSEITER gesendet werden, das die schönsten Motive veröffentlicht wird. Unter allen Einsendungen zum Nikolaus (Stichtag!) werden drei Exemplare des Buches „Köln trotz(t) Armut“ (Daedalus Verlag) verlost.

Frohe Botschaften im neuen DRAUSSENSEITER

Frohe BotschaftenUneingeschränkt können wir unsere abwechslungsreiche DRAUSSENSEITER-Dezemberausgabe empfehlen, deren Cover die Musikerin Krazy ziert, die dem Straßenmagazin von Anfang an verbunden war und jetzt mit „Seifenblasenmaschine“ eine vielbeachtete CD auf den Markt gebracht hat. Ihre und andere Botschaften sollen den Menschen ein bisschen Gedankenglitzer in die Bude zaubern (sofern sie eine haben). Außerdem verabschieden wir uns von Egbert, dem Holländer, der vor kurzem ganz überraschend verstorben ist. Mit dieser Ausgabe wünschen wir allen einen friedlichen Advent.

 

Deubner-Stiftung spendet 60 REWE-Gutscheine

Deubner-Stiftung spendet...Oft einsam und allein, verbringen viele Obdachlose das Weihnachtsfest auf der Straße und haben nicht mal ein gutes Essen oder ein wärmendes Feuer, an dem sie sich erfreuen können. Und das in der einer Zeit, wo obdachlose Bürger*innen sowieso schon stark von der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie sich nicht zurückziehen können und häufig zur Risikogruppe gehören. Umso schöner, finden wir, dass nun die Dr. Deubner-Stiftung 60 REWE-Gutscheine im Wert von 10 Euro für die DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen gespendet hat, die unsere Streetworkerinnen Petra Hastenteufel und Friederike Bender nun auf der Straße verteilen können. Wir wünschen all unseren Verkäufer*innen einen schönen Advent, einen guten Absatz der schönen Weihnachtsausgabe und vor allem Gesundheit. (cb)

Kölner Strassennetz tagt

Das Kölner Strassennetz tagte im November coronabedingt per Jitsi an den Bildschirmen. Der Kreativität des Arbeitskreises tat das keinen Abbruch: Denn wo dieses Jahr schon der Nikolaustag unter der Brücke ausfallen muss, wurde eine neue Idee ausgeheckt, die schon bald verraten wird. Am besten, ihr besorgt euch schonmal bunte Kreide, Leute.

Laut BAGW lebten 80.000 Menschen im Jahr 2019 ganzjährig auf der Straße – in Köln gehen offiiele und inoffizielle Zahlen stark auseinander. Das Kölner Strassennetz als Zusammenschluss von sieben freien Trägern der Wohnungslosenhilfe, sowie der Evangelischen und Katholischen Obdachlosenseelsorge, versteht sich als Sprachrohr derjenigen, die oft nicht gehört werden und keine Lobby haben.

Mit dabei Draussenseiter – Strassenmagazin; Emmaus Gemeinschaft Köln e.V.; Evangelische Obdachlosenseelsorge des ev. Kirchenverbandes Köln und Region; Gubbio – Katholische Wohnungslosenseelsorge; Initiative Bauen Wohnen Arbeiten e.V.; KALZ e.V. mit GULLIVER und LORE; OASE Benedikt Labre e.V.; und Vringstreff e.V.; unterstützt von: „Gesundheit für Wohnungslose Köln e.V.“

Ab aufs Rad!

Ab aufs Rad!Heute erscheint eine neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe, auf wir uns ganz besonders freuen. Denn neben dem Interview mit RADKOMM-Gründerin Ute Symanski zur dringend notwendigen Mobilitätswende und der neuen Leidenschaft der Kölner*innen – dem Radfahren – ziert die Schriftstellerin Mirjiam Günter auf ihrem einzigartigen Bonanzarad das Cover (Foto: Simon Veith). Unsere Empfehlung für November: Versüßt euch den Lock-Down und schwingt euch aufs Rad. Und am besten Ihr kauft gleich mehrere Hefte und verschenkt sie an gute Freundinnen und Freunde, um unsere Leuten auf der Straße zu unterstützen, denen in den nächsten Tagen bestimmt einige Einkünfte wegbrechen.

„Nicht nur zur Weihnachtszeit“

Nicht nur zur WeihnachtszeitDer Ersatztermin der bereits ausverkauften Veranstaltung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ findet nun am 21.12.2020 ab 20 Uhr im Piranha statt. Es treten Marie Bascoul, Stephan Brings, Harald van Bonn, Danny Prill und Christina Bacher zugunsten der OASE auf. Der Abend „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ ist inzwischen schon Kult – wir hoffen sehr, dass er (natürlich unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen) stattfinden kann.

DRAUSSENSEITER-Ausgabe lässt die Puppen tanzen

DRAUSSENSEITER-Ausgabe lässt die Puppen tanzenAn der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben viele tolle Leute mitgewirkt: Ingrid Müller-Münch hat sich das Marionetten-Theater im französischen Berry angeschaut, das Maurice Sand für seine berühmte Mutter weiterführt. Markus Düppengießer und Anemone Träger waren im Schauspiel Köln und haben mit Regisseur Moritz Sostmann und Schauspielerin Magda Lena Schlott gesprochen und Christina Bacher hat sich das neue Stück im Hänneschen zu Ehren der Bläck Föös angeschaut. Karin Volberg hat sich mit Arno Sprenger und seinem Stoffhund Wuffi getroffen. Wir lassen im November die Puppen tanzen. Ihr auch?

„Sei leise“ signiert DRAUSSENSEITER

SeileiseWer ergattert eins der begehrten von Graffiti-Künstler „seileise“ handsignierten Hefte? All diejenigen, die die #coronasoliaktion vom Draussenseiter in dieser schweren Zeit unterstützt haben und die ersten fünf Neuabonnenten im September bekommen eins der begehrten Hefte. Danke, Tim, für diese unkomplizierte, coole Aktion!

Care-Pakete der Aktion Biesenbach

Care-Pakete der Aktion BiesenbachDie jahrelange gute Kooperation der OASE mit der Aktion Biesenbach läuft selbstverständlich auch in diesen schweren Zeiten weiter. So bereiten die hilfsbereiten Menschen aus Deutz zur Zeit täglich Tüten mit belegten Broten, Obst und einem Getränk zur Ausgabe an ausschließlich Obdachlose vor, die die OASE-Mitarbeiter*innen durch das Fenster herausgeben. Diese nehmen die mit Liebe zubereiteten Hilfspakete gerne an. (cb)

Sommerausgabe am Start

Sommerausgabe 2020Den Umschlag der aktuellen bunten Sommerausgabe bescherte uns unsere frisch gebackene Straßenzeitungsverkäuferin Caro. Sie ist seit Monaten auf der Straße mit ihrer Kamera unterwegs, die Fotos gibt sie als Postkarten an ihrem Stand auf der Venloer Straße gegen eine Spende ab. Was die 46jährige bereits alles erlebt hat, seit sie in Köln ist, hat sie Markus Düppengießer erzählt. Unter anderem hat sie ein Frauenhaus, ein Wohnheim für Behinderte, ein Hostel und einen Wohnwagen bewohnt. Ab sofort auf Kölns Straßen!